Archiv für den Monat Oktober 2011

Livid Trailer

Am 7 Dezember startet der neue Film der Inside-Regisseure in den französischen Kinos! Hier nun der offizielle Trailer zu Livid, der die Vampir-Thematik scheinbar mal wieder vollkommen neu interpretieren wird. Bleibt nur zu hoffen das der Film es auch in unsere Kinos schaffen wird, aber spätestens bei den FFF-Nights bin ich sicher das er dabei sein wird!

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Territories

Fünf Teenager kehren nach einer Hochzeit aus Kanada mit dem Auto in die Vereinigten Staaten zurück. Inmitten eines riesigen Waldgebietes werden sie plötzlich auf der Straße von einer US-Grenzpatrouille angehalten. Die zwei Polizisten wirken skeptisch und suchen solange bis sie im Gepäck eines der Jungen ein Päckchen Marihuana finden. Sofort ziehen sie ihre Waffen und zwingen die Jugendlichen, sich in einer Reihe aufzustellen und Fragen wie bei einem Terroristen-Verhör zu beantworten. Als Tom einen Asthma-Anfall bekommt und die Polizisten nicht erlauben, seine Medizin aus dem Auto zu holen, eskaliert die Situation komplett. Erst jetzt wird den fünf Freunden klar, dass sie in eine Situation geraten sind, aus der sie vielleicht nicht mehr lebend herauskommen.
 
Um mal eins klarzustellen, bei Slashern, Backwoodhorror und dem ganzen anderen Kram bin ich wirklich tolerant! Auch wenn man die im Endeffekt immer gleiche Geschichte zum X-ten mal serviert bekommt, sitze ich immer noch mit einem Lächeln vor der Glotze (na ja, meistens jedenfalls). Territories hat mich aber mal wieder richtig geärgert, so viel Mist haben die Macher in den Film reingepackt! Dabei fängt eigentlich alles ganz gut an, die ersten 20 Minuten sind sogar recht spannend und beklemmend! In die Fänge der Staatsgewalt zu geraten und der Willkür der Beamten ausgesetzt zu sein ist nunmal leider gar nicht so abwegig! Schnell wird aber klar das es sich bei den beiden Polizisten nicht um offizielle Staatsdiener handelt, sondern doch nur um ein paar Hinterwäldler die aus irgendeinem Grund Leute verschleppen und einen auf Guantanamo machen. Die beiden Maniacs sind dabei so blöde dargestellt das man sich so gar nicht vorstellen kann das sie clever genug sind um so ein Hinterm-Haus-Foltercamp aufzuziehen. Im Mittelteil werden unsere 4 Gefangen also immer wieder verhört und gefoltert, wobei man dankenswerter Weise auf all zu blutiges Treiben verzichtet. Was man Territories zu Gute halten muss ist das die Opfer mit der Zeit wirklich schlechter aussehen und man ihnen die Verzweiflung wirklich abnimmt. Die Krone setzt dem ganzen dann aber der total vermasselte Schluss auf! In den letzten 25 Minuten wird noch ein Detektiv eingeführt der nach den vermissten Jugendlichen sucht! Im besten Hippie-Zottel Look (und natürlich Herion süchtig) stolpert dieser irgendwann über Mini-Guantanamo, aber Genre-Kenner denken es sich schon, ein Happy End wird es trotzdem nicht geben. Die Geschichte um den Detektiv wirkt extrem deplatziert und aufgesetzt, keine Ahnung was die Macher sich dabei gedacht haben! Leider macht das aus dem sowieso schon unterdurchschnittlichen Territories einen richtig schlechten Film!

Punkte: 3 von 10

Rotze zockt…Ballern im Weltraum; ballern auf alles und jeden; und gefühlvolles agieren aus der Dunkelheit!

Mass Effect 2

Durchgespielt! Ich habe zwischendurch immer mal wieder Pause gemacht weil irgendwas neueres dazwischen kam, die letzten 5 Stunden haben mich dann aber richtige gepackt und da konnten sich dann auch keine AAA-Titel mehr zwischen mich und Shepard drängeln. Besonders angetan hat es mir die kinoreife Inszinierung der Geschichte, obwohl ich bei den vielen Namen, Völkern und Ereignissen doch das ein oder andere mal den Durchblick verloren habe. Schade fand ich auch das die Missionen letztendlich immer auf stumpfes Geballer hinausliefen! Warum hat man nicht die Möglichkeit eingebaut komplette Missionen nur mit Diplomatie zu lösen?! Da hat Fallout ganz klar die Nase vorn in Sachen Spielfreiheit! Egal, die positiven Eindrücke überwiegen aber Dicke, so dass ich jetzt auch dem dritten Teil entgegen fiebere, der Anfang 2012 erscheinen soll.

Gears of War 3

Durchgespielt! Hier bekam ich was ich erwartet hatte: Kompromisslose NonStop-Balleraktion. Epic hat es geschafft im dritten Teil endlich mal ordentlich Abwechslung in die Welten zu bringen und die Story mehr oder weniger gut zu Ende abzuschließen. Es gab sogar eine Stelle, die richtig „Gefühlvoll“ war und in der ich ein wenig schlucken musste! Wer hätte das gedacht im vom Testosteron überfluteten Gears of War Universum?! Das große Finale hätte ich mir ein wenig spektakulärer gewünscht und ein paar neue Gameplay-Einflüsse hätten vielleicht auch nicht geschadet, trotzdem bleibt Gears of War 3 ganz klar das Highlight der Trilogie! Den MP-Modus habe ich nur kurz für ein paar Matches ausprobiert, werde hier aber bestimmt auf die ein oder andere Runde immer mal wieder reinschauen.

Batman Arkham City

Nach dem großartigen Arkham Asylum waren die Erwartungen natürlich hoch, doch Rocksteady hat es geschafft einen würden Nachfolger zu entwickeln, der die Atmosphäre der Comics und Filme geradezu perfekt einfängt. An die offene Spielwelt musste ich mich erst gewöhnen, das tolle daran ist aber das es unglaublich viel zu entdecken gibt. Und wenn man mal keine Lust an eine der massig Nebenmissionen anzugehen, Riddler-Rätsel zu lösen oder der Kampagne zu folgen macht es auch einfach Spaß nur mal durch die düsteren Gassen zu gleiten und den Schlägern bei ihren witzigen Gesprächen zuzuhören. Großes Lob geht hier an die sehr gute Synchro, die ganz klar eines der Highlights in der Industrie darstellt! Allerdings muss ich sagen das ich bis zum Ende hin nicht mit der Steuerung warm geworden bin, die meiner Meinung viel zu überladen ist! Kämpfe arteten bei mir dann schnell in stumpfes Button-Smashing aus, ein koordiniertes Vorgehen war bei größerer Gegnerzahl einfach nicht möglich. Außerdem fehlten mir ein wenig die richtig fetten Highlights die Arkham Asylum noch durch sein lineares Storytelling bot! So oder so sind Arkham Asylum und Arkham City aber auf jeden Fall auf einer Stufe und jedem Comic- und Aktionadventure-Fan ans Herz gelegt!

Exterminators – Kollateralschaden

Hm, haben mir die letzten beiden Bände ich Vergleich zum richtig fetzigen ersten Band immer weniger gefallen, ist mit Kollateralschaden nun ein neuer Tiefpunkt erreicht. Nicht nur das alles mit einer völlig uninteressanten Nebengeschichte beginnt, nein auch die Hauptstory plätschert nur so dahin ohne richtige Höhepunkte zu bieten. Der in Band 3 eingeführte Nazi-Bösewicht taucht nur noch am Rande auf und auch den großen Showdown am Ende fand ich eher lahm. Das liegt vor allem daran das ich die Maya-Käfer als Hauptbedrohung einfach uninteressant und nicht sonderlich spektakulär finde. Dabei bietet das Ungeziefer-Reich doch eine Vielzahl an ekeligen Kreaturen die man hätte verwenden können. Ok, die ein oder andere coole Szene gibt es immer noch, doch ist leider auch der Humor weiter in den Hintergrund gerückt worden. Schade! Wäre der nächste Band nicht der Abschluss der Serie hätte ich mit Exterminators jetzt wohl abgeschlossen. So bleibt die Hoffnung das die Macher im Finale das Ruder noch einmal rumreißen können. By the way, ich hatte immer Kollateralschaben statt -schaden gelesen, also meinen Titel hätte ich im Zusammenhang deutlich witziger gefunden 😉

Modern Warfare 3 Launch Trailer

So, der letzte Trailer vor dem großen Launch in 2 1/2 Wochen.  Also ich habe echt Lust auf stumpfes Bombast -Ballern! Bin trotzdem gespannt wie sich Battelfield 3 nächste Woche schlagen wird, die Beta hat mir nicht sonderlich zugesagt

Some Guy Who Kills People Trailer

Wenn Verlierer zu sehr gedemütigt werden geht das in Genre-Filmen selten gut aus! Some Guy Who Kills People scheint eher die lustige Variante des bekannten „Typ dreht durch und rächt sich an seinen Peinigern“-Musters zu werden. Allerdings bin ich jetzt schon genervt von den schlechten CGI-FX, die mehr als unpassend aussehen. Und wer verdammt nochmal ist der Polizei-Chef?! Ich komme einfach nicht drauf…

Scream 4

Zehn Jahre sind vergangen seit der grausamen Mordserie in Woodsboro. Seitdem hat Sidney Prescott ihre Heimatstadt nicht mehr besucht. Doch nun kehrt sie zurück – und mit ihr auch der Ghostface-Killer. Erneut beginnt er seine sadistische Jagd auf Sidney und ihre Freunde. Aber diesmal mit neuen Regeln…

Anfang der 90er schaffte es Horror-Altmeister Wes Craven mit Scream einem totgesagtem Genre neues Leben einzuhauchen. Nach einer guten (Teil 2) und einer eher mäßigen (genau, Teil 3) Fortsetzung wurde es viele Jahre still um Scream, um dann im Jahr 2011 zurück zu kehren. Wenn ich ehrlich bin habe ich mit einem Slasher gerechnet, der sich hauptsächlich selber zitiert. Tja, und genau das ist es auch geworden, denn neben den aktuellen Horrortrends reflektiert Scream 4 auch seine eigenen Wurzeln, und das auf eine extrem unterhaltsame Weise! Wurde im ersten Teil noch über die Klassiker wie Halloween und TCM geredet, sprechen die Teens von heute über die gleichen Filme, nur halt deren Remakes! Genauso bekommen einfallslose Endlosreihen und Torture Porn ihr Fett weg, aber das immer mit einem nerdigen Augenzwinkern. Man merkt einfach das Scream halt auch immer noch ein Film für die Fans ist, für die es eine Menge zu entdecken gibt. Auch werden aktuelle Medien wie Social Network a la Facebook und Co. stark in den Fokus gestellt und natürlich vom Killer benutzt. Wer terrorisiert denn heute noch über das Handy wenn man seine Morddrohungen auch kostengünstig über das Internet posten kann. Das Wiedersehen mit alten Charakteren wie Sidney, Dewey und Gale machz Spaß und die Charaktere scheinen sich in den letzten Jahren wirklich weiterentwickelt zu haben. Die Stalk-Sequenzen sind mal wieder verdammt spannend inszeniert, wobei man natürlich in etwa weiß das es der jeweiligen Person jetzt an den Kragen geht. Hier wurde meiner Meinung auch ein wenig Potential verschenkt, warum nicht einfach mal jemanden entkommen lassen, das wäre mal eine Überraschung ;)! Besonders spannend ist natürlich das miträtseln wer denn nun der Killer ist. Scream 4 bieten eine hohe Anzahl an potentiellen Verdächtigen, die nach und nach das zeitliche segnen müssen. Die Finale Auflösung fand ich dabei nur mittelmäßig, aber es ist wohl schwer in einem Slasher heute noch wirklich überraschen zu können.

Ich muss sagen das ich mehr als  begeistert von Scream 4 war, ich hätte nicht gedacht das ein Film aus der Reihe nocheinmal so frisch rüberkommen könnte! Manch einem einem werden die dauernden Zitate und Anspielungen vielleicht nerven, ich fand es jedenfalls verdammt unterhaltsam!

Punkte: 8 von 10

Father’s Day Trailer

Jaaaa, mehr Troma-Filme braucht die Welt! Da die willige Trash-Gemeinde ja nun schon seit längerer Zeit verzweifelt auf  Toxi 5 wartet, feiert diesen Freitag Father’s Day Premiere auf dem Toronto After Dark Festival! Eine entsprechende DVD und BR Auswertung wird dann wohl auch nicht mehr lange aus sich warten lassen! Im Trailer vermisse ich zwar ein wenig den typischen Troma Humor, auf einen dreckigen Revenge Film im Grindhouse-Look komme ich aber auch klar! Und so wie ich Lloyd Kaufmann kenne wird uns garantiert noch die ein oder andere Geschmacklosigkeit erwarten. Can’t wait for it!

 

Julia’s Eyes

Nach dem mysteriösen Suizid ihrer blinden Schwester scheint für Julia die Welt zerbrochen zu sein. Doch als sie erfährt, dass ein Selbstmord ganz und gar unwahrscheinlich ist, schöpft sie neuen Lebensmut und beginnt eigene Nachforschungen über den Tod ihrer Schwester anzustellen. Immer tiefer gerät sie dabei in einen Strudel aus Verrat, Geheimnissen und Lügen und schließlich beginnen auch ihre Augen an Sehkraft zu verlieren …

Da ich in letzter Zeit eigentlich nur Thriller aus den USA gesehen habe, kommt Julia’s Eyes einer Offenbarung gleich! Klar, die einzelnen Komponenten des Films sind Genre-Standards und nicht wirklich neu, dem ganzen haftet aber eine gewisse Frische an was typisch für den Europäischen Film ist (für viele jedenfalls ;)). Dazu kommen auch noch (für mich) wirklich neuartige Kameraspielereien: Julia muss wegen einer Augenoperation ab der zweiten Hälfte des Films eine Augenbinde tragen, sämtliche anderen Protagonisten werden ab dahin nur noch bis zum Hals gezeigt, die Gesichter sind nicht sichtbar! Dadurch wird eine extrem beklemmende Atmosphäre aufgebaut und die Hilflosigkeit Julias projiziert sich auf den Zuschauer! Julia’s Eyes strotzt nur so vor Spannung und gibt sich nicht mit der kleinsten Länge ab. Man fiebert immer mit, wird auf falsche Fährten geführt und viele Sequenzen sind regelrechte Fingernägelkiller! Das dabei recht kompromisslos zu Werke gegangen wird macht den Film um so sympathischer! Das Finale ist dann leider in in 1-2 Punkten ein wenig überzogen, trübt aber letztendlich nicht den mehr als positiven Gesamteindruck! Julia’s Eyes ist ein Film dem ich eigentlich eine große Kinoauswertung gegönnt hätte, leider blieb ihm das hier in Deutschland verwehrt. Auch werde ich das Gefühl nicht los das die Amis bald auf diese kleine Perle aufmerksam werden und eine geleckte Hollywood-Produktion aus dem Stoff machen, drücken wir die Daumen das dem nicht so sein wird.

Punkte: 8 von 10

Sucker Trailer

OMG! Das scheint ja wirklich verdammt kurzweilige Trash-Unterhaltung zu werden! Ok, mal wieder mit einer dicken Portion CGI, aber Sucker scheint sich nicht sonderlich ernst zu nehmen, da kann ich dann mal ein Auge zu drücken 😉 Erinnert ein wenig an die Troma Filme, passend dazu scheint ja auch Lloyd Kaufmann einen Gastauftritt zu haben.