Archiv für den Monat Oktober 2013

Horrorctober 2013

3315

Es ist geschafft, 13 Horrorfilme sind geschaut und dabei hätte ich sogar noch 5 Tage Zeit gehabt. Zwar hat sich noch eine kleine Änderung eingeschlichen (Evil Dead rauß, Frankenstein’s Army rein da ich gerne noch einen neuen Film schauen wollte), generell bin ich mit meiner Auswahl aber mehr als zufrieden. Ausfälle gab es keine und mit Killer Klowns From Outer Space hatte ich sogar noch eine richtige Perle neu entdeckt. Anbei nun also meine Zusammenfassung die mich hoffentlich auch zur Teilnahme am hammermäßigen Gewinnspiel der Intergalaktischen Filmreisen qualifiziert (check it out here!).

The New York Ripper 6/10

Wow, The New York Ripper ist wohl Fulcis sleazigster Film! Die dauernden (alles andere als erotischen) Softporno-Sequenzen können ungeduldige Zuschauer schon mal schnell die Vorspultaste drücken lassen aber die Gore-FX überzeugen selbst für heutige Verhältnisse noch. Besonders der Mord an der Prostituierten in der dem armen Mädchen mit einer Rasierklinge Auge und Brustwarze zerschnitten werden ist ziemlich harter Tobak. Generell charakterisiert Fulci seine Opfer nicht sonderlich und wirft sie dem Mörder quasi direkt zum abstechen vor. Na ja, spannend ist anders. Was The New York Ripper aber wirklich einzigartig macht ist die komplett bescheuerte Idee den Mörder mit einer schrecklichen Donald Duck Stimme sprechen und schnattern zu lassen. Das wirkte garantiert schon damals unfreiwillig komisch, ist aber wenigstens mal was neues. Wer bis zum Ende durchhält bekommt dann einen wirklich schönen Headshot zu sehen und natürlich wird auch noch schnell die komplette Motivation des Täters erklärt. Erwähnenswert sind auch die schönen NY-Aufnahmen und die coole Mucke. Bestimmt nicht Fulcis Bester, aber definitiv einen Blick wert.

Insidious 8/10

Das kommt wirklich nicht oft vor, aber Insidious gefiel mir in der Zweitsichtung noch mal ein ganzes Stück besser. Im Kino empfand ich die Pseudo-Ghostbusters und generell das Ende als sehr unpassend, zu Hause auf DVD waren die Einlagen der Parapsychologen aber eine willkommene Abwechslung. Trotzdem, Insidious ist in seinen ersten 60 Minuten immer noch am stärksten. Viele Szenen sind so creepy das mir ein regelrechter Schauer über den Rücken lief und das obwohl ich wusste was passiert. Insidious schafft es eine recht klassische Geschichte auf frische und innovative Art und Weise zu verpacken. Schade das Teil 2 da nicht mithalten kann.

Killer Klowns From Outer Space 8/10

Killer Klowns From Outer Space… Die DVD liegt nun schon seit mindestens 2 Jahren ungesehen im Schrank, perfekt also um die endlich für die #Horrorctober Aktion in den Player zu schieben. Und was soll ich sagen, es ist eine Schande das ich diesen Film mit 30 Lenzen das erste mal zu Gesicht bekomme. Killer Klowns From Outer Space ist der absolute 80er Jahre Fun-Horror Wahnsinn, man hatte ich Spaß mit dem Film. In Zuckerwatte eingesponnene Leichen, Popcorn-Kanonen, Schatten-Spiele die Menschen verschlingen, ein Luftballon-Suchhund und und und… Der Streifen strotzt nur so vor Originalität und netten Ideen. Dazu gesellen sich richtig tolle Creature-Masken (natürlich Handmade) und ein Soundtrack der sofort ins Ohr geht. So richtig Horror ist das natürlich alles nicht. Blut gibt es so gut wie gar keines zu sehen und wirklich gruselig ist das Ganze auch nicht. Dafür strotzt Killer Klowns From Outer Space nur so vor Charme und ist ein absolutes Muss für Freunde von 80er Jahre Genrefilme.

Dellamorte Dellamore 7/10

Äh ja, also so abgedreht hatte ich den echt nicht in Erinnerung. Dellamorte Dellamore kann sich wohl damit rühmen der groteskeste und zugleich poetischste Zombiefilm ever zu sein. Vieles scheint einfach keinen Sinn zu geben, warum wird der Hauptdarsteller dauernd als Ingenieur bezeichnet? Warum trifft er 3x mal die gleiche Frau in verschiedenen Inkarnationen? Warum sind manche Zombies nur seelenlose Untote und manche scheinbar noch des Denkens, Redens und sogar Liebens mächtig? Das die Story oft nicht wirklich Sinn macht ist letztendlich auch egal da Regisseur Soavi es schafft den Zuschauer mit wilden Ideen und tollen Bildern vor den Bildschirm zu fesseln. Ein absolutes MustSee im Zombie-Genre!

Opera 6/10

Argento zelebriert seine Morde wie Kunstwerke, das ist auch in Opera der Fall. Bei fast keinem anderen Regisseur kommt der Tod so blutig und doch so schön daher! Auch an Kamera und Score gibt es (im Gegensatz zu seinen späteren Filmen) nichts auszusetzen, über den Rest kann man aber nur den Kopf schütteln. Die Story ist fahrig und die Schauspieler und Dialoge sind so hölzern das man aus dem schmunzeln kaum noch herauß kommt. Um die Hauptdarstellerin wird alles herum abgeschlachtet und sie macht nach jedem Mord fast so weiter als ob nichts geschehen wäre. Dazu gesellen sich Szenen die einfach nur zum Fremdschämen sind (Freilassung der Raben, die letzte Sequenz) und man fragt sich ungläubig was Argento sich dabei gedacht hat. Seine Stärken liegen einfach eher im Phantastischen (Suspiria, Inferno, Phenomena) wo seine Defizite in punkto Struktur und Erzählfluss nicht so stark auffallen 😉

The Seasoning House
7/10

Wie erwartet ziemlich harter Tobak der natürlich ganz besonders in den Vergewaltigungsszenen richtig an die Nieren geht. Doch im Gegensatz zu vielen ähnlich gearteten Filmen hält sich The Seasoning House angenehm in Sachen Exploitation zurück. Die im Endeffekt altbekannte Geschichte läuft eher nüchtern und bodenständig ab, eingebettet in grauen und schmutzigen Bildern. Die stumme Hauptprotagonisten ist ein interessanter Charakter mit der man mitfiebern und -leiden kann, wobei besonders die Bösewichte etwas stereotyp bleiben. Definitiv nichts für zwischendurch und für mich eine richtige Überraschungen das The Seasoning House es ungekürzt in Deutschland auf den Markt geschafft hat.

Hobo With A Shotgun 10/10

Hobo With A Shotgun gehört zu meinen absoluten Lieblingsfilmen! Die ultrabrutale Acherbahnfahrt im perfekten 80er-Vibe bietet minütlich neue abgedrehte (und zumeist geschmacklose) Ideen so dass man sich schon fast wie in einem Troma-Film fühlt. Rutger Hauer ist die Idealbesetzung des knarzigen Penners der sich nicht mehr herumschubsen lassen will. Dazu kommt noch die typisch knallige Farbgebung die die Filme von Jason Eisener so unverkennbar machen und fertig ist die perfekte Grindhouse-Hommage die Machete so gerne sein wollte.

Grave Encounters 2 7/10

Mir hatte ja der erste Teil schon richtig gut gefallen! Die FoundFootage-Version von Silent Hill bot einfach mehr als nur die allseits bekannte Geistergeschichte und schmetterte dem Zuschauer den einen oder anderen WTF-Moment vor die Birne. Teil 2 führt nicht einfach nur die Geschichte weiter sondern nimmt den Film Grave Encounters und zieht ihn quasi in die reale Welt. Eine Gruppe Filmnerds möchte eine Doku über den ersten Teil drehen und wird natürlich Opfer der übersinnlichen Geschehnisse. Grave Encounters 2 spielt gekonnt mit den Erwartungen des Zuschauers und durchbricht immer wieder die 4 Wand. Viel mehr sollte man über die Handlung auch nicht verraten da diese einige Überraschungen bietet. Teil 1 war vielleicht noch einen Tick gruseliger, dafür punktet die Fortsetzung durch viele originelle Ideen. Freunde von Wackelkamera-Filmen greifen zu.

Ebola Syndrome
7/10

Keine Ahnung ob das vor 15 Jahren wirklich schockierend war, aus heutiger Sicht wirkt Ebola Syndrome größtenteils unfreiwillig komisch. Das liegt vor allem am typisch chinesischem Overacting das besonders in den Sexszenen einfach nur zum schreien ist. Aber auch wenn der Film nicht gruselig oder bedrückend ist lohnt das anschauen doch vor allem wegen Anthony Wongs genialer Darstellung des selbstverliebten Schmier-Psychopathen.

The Blob 8/10

The Blob ist ein wunderbares Beispiel dafür das Genre-Filme aus den 80ern auch heute noch super funktionieren. Der Film läuft locker flockig vor sich hin, ist spannend und bietet den ein oder anderen Lacher. Es gibt einfach viele großartige Szenen die The Blob einzigartig machen oder könnt Ihr Euch an einen anderen Film erinnern in dem ein Typ lebendig durch den Abfluss eines Spülbeckens gezogen wird?! Genau, ich auch nicht. Überhaupt hebt sich die Kreatur endlich mal von den typischen Humanoiden- oder Tierartigenviehzeug anderer Produktionen ab… Schade das aus dem Remake von Rob Zombie nichts geworden ist, es hätte mich echt interessiert wie das ausgesehen hätte.

Eyes of Crystal 7/10

Wenn Argento schon keine vernünftigen Filme mehr auf die Leinwand bringt müssen andere halt das Zepter übernehmen. Dieser wunderbare Neo-Giallo bietet alles was Genre-Fans sich wünschen: Ein Inspektor mit leichten Agressionsproblemen, schöne Frauen, eine seltsame Mordserie und recht blutige Kills aus der Ego-Perspektive. Das wie damals leider die ein oder andere Story-Wendung etwas konstruiert wirkt ist durch den generell hohen Spannungsbogen dabei verschmerzbar.

The Texas Chainsaw Massacre 7/10

TCM hatte ich nun schon seit Jahren nicht mehr gesehen, hatte den aber auch nicht in all zu guter Erinnerung. Das kann aber auch daran liegen das ich damals noch „jung und unerfahren“ war und auf Grund des reißerischen Titels und der Mythen die sich auf dem Schulhof um den rankten etwas anderes erwartet hatte. Ich muss zugeben das ich nun doch angenehm überrascht war. Wahnsinn, wie sehr das Texas Chainsaw Massacre doch die Motive und Regeln des Genres definiert hat. In nahezu jedem nachfolgendem Terrorfilm erkennt man Hoopers Frühwerk wieder. TCM ist an sich aber auch nahe dran am Genre-Optimum, was besonders an der schwül-dreckigen Atmosphäre liegt. Damals haben sich die Schauspieler halt noch nicht gescheut so richtig durch den Dreck zu kiechen.

Frankenstein’s Army 6/10

Die Reviews zu Frankenstein’s Army lasen sich ja nicht wirklich berauschend, positive Worte hatte so gut wie niemand für den Film gefunden. Dementsprechend weit runtergefahren waren auch meine Erwartungen, aber das Monsterdesign sah einfach zu cool aus. Um es vorweg zu nehmen, die Monster sind auch mit das Beste an Frankenstein’s Army, hat man so verrückte (und vor allem handgemachte) Kreationen doch schon lange nicht mehr auf dem Bildschirm gesehen. Das die Viecher von der Funktionalität her an sich totaler Quatsch sind soll hier mal nicht Thema sein. Die Story ist nicht weiter der Rede wert und hat besonders am Anfang mit einigen Längen zu kämpfen. Sobald die russischen Soldaten dann aber auf die Nazi-Zombies stoßen gibt es Aktion & Gore nahezu nonstop. Irgendjemand hatte das ganze mit einer Geisterbahnfahrt verglichen was auch ganz zutreffend ist. Dauernd springt ein neues Monster aus einer Ecke und macht Jagd auf die unsympathischen Protagonisten. Frankenstein’s Army ist ziemlicher Trash, der oft nahezu dilettantisch ist, ich hatte trotzdem meinen Spaß.

Insidious Chapter 2

insidious_2

Nach einem erbitterten Kampf gegen die Mächte aus dem Jenseits konnte Josh Lambert seinen Sohn zurück in die Welt der Lebenden führen. Doch der Kampf hat auch seine Opfer gefordert und so beschließt man erstmal zur Mutter von Josh zu ziehen um dort wieder etwas zur Ruhe zu kommen. Aber der Schrecken scheint noch nicht vobei zu sein, etwas heftete sich an die Fersen der Familie und versucht nun das Reich der Toten zu verlassen.

Als Insidious vor 2 Jahren in die Kinos kam lehrte der Film den Zuschauern endlich mal wieder das Fürchten… Das Publikum war einfach übersättigt von extremen Gorestreifen a la Hostel und Saw und James Wan traf genau den Zahn der Zeit. Insidious erzählte eine an sich klassische Geistegeschichte auf herrlich frische Art und Weise und schaffte es extrem gruselige Szenen aufzubauen die einem selbst in der Zweitsichtung noch einen Schauer über den Rücken jagen.

Insidious Chapter 2
knüpft direkt an die Geschehnisse des ersten Teils an und führt die Geschichte um die Familie Lambert fort die natürlich immer noch keine Ruhe vor den unruhigen Geistern findet. Leider schafft es die Fortsetzung nichteinmal ansatzweise an die Intensität des Originals heran zu kommen. Wo damals noch über 90 Minuten akute Gefahr für die Fingernägel bestand wird der Zuschauer in Chapter 2 mit altbekannten und dadurch vorhersehbaren Genresequenzen gelangweilt. Atmosphäre kommt zwar ab und an mal auf, wirklich gruselig wird es aber so gut wie nie. Gut das die Story 1-2 interessante Zeit- und Ebenenspielereien beeinhaltet, denn auch hier ist ansonsten nur Standardkost angesagt deren Twists man 10 Minuten vor Auflösung erahnt. Was Insidious 2 aber mit am meisten zu schaffen macht ist das fehlen eines wirklichen Antagonisten. Sorgte in Teil 1 noch der Schwarz/Rot-Gesichtige Dämon für Angst und Schrecken kann diese Lücke hier einfach nicht geschlossen werden. Nach und nach kristalisiert sich zwar ein Gegenspieler herauß, dieser stellt sich aber leider als langweilig und wenig gruselig dar. Das es Logiklöcher in solchen Genrefilmen gibt ist ja nun wahrlich nichts neues, hier sitzt man aber manchmal geradezu ratlos im Kinosessel und fragt sich wie das Ganze gerade überhaupt zusammen passt.

Überraschenderweise ist das Beste an Insidious 2 das Geisterjäger Duo das versucht Licht ins Dunkle zu bringen. Die beiden etwas trotteligen Ghostbusters-Verschnitte sorgen wenigstens für etwas Humor in diesen ansonsten viel zu beliebigen und dadurch mittelmäßigen Geisterfilm.

Punkte: 5 von 10

Let there be blood… #Horrorctober 2013

Halloween

13 Horrorfilme bis Halloween, mal wieder eine schöne Idee die sich die Twitter- und Letterboxdkollegen da ausgedacht haben. Da ich eh viel Horrorkram schaue sollten 13 Filme vom 01-31 Oktober eigentlich kein Problem sein. Gereizt hat mich daran sich im Vorfeld mal Gedanken zu machen und nicht einfach nur in den Player zu schieben worauf man spontan Lust hat. Ich habe versucht eine bunte Mischung aus Klassikern (mal schauen ob die so gut waren wie man sie im Gedächtnis hat) und neuen Veröffentlichungen zu finden. Wer Lust hat kann die aktuellen Entwicklungen des Horrormonats auf Twitter unter #Horrorctober verfolgen. Wahrscheinlich werde ich spontan auch noch den ein oder anderen Titel ergänzen, heute ist z.B. No One Lives angekommen den ich eigentlich auch schnellstmöglich noch sehen möchte. Ende des Monats werde ich dann eine Zusammenfassung mit den Letterboxd-Reviews hier posten, stay tuned 😉

Folgende Filme haben es bis jetzt in die Liste geschafft:

– The New York Ripper
– Insidious
– Killer Klowns From Outer Space
– Dellamorte Dellamore
– Opera
– The Seasoning House
– Hobo With A Shotgun
– The Texas Chainsaw Massacre (Original)
– Grave Encounters 2
– The Ebola Syndrome
– Evil Dead (Remake)
– The Blob (Remake)
– Eyes of Chrystal

Zuletzt gesehen…

The Yellow Sea 8/10

Mit The Yellow Sea hatte ich dann doch endlich mal wieder einen koreanischen Film im Player der mich nahezu komplett begeistern konnte! Nicht nur das die Story ziemlich spannend und frisch ist, auch die Atmosphäre ist herrlich düster und nahezu nihilistisch. Irgendwie hat jeder der Charaktere Dreck am Stecken und teilweise fällt es schon schwer mit dem Hauptprotagonisten mitzufiebern. Die Aktion ist überraschend roh und brutal, Schusswaffen gibt es so gut wie gar nicht stattdessen wird mit Messern und Äxten aufeinander eingeschlagen. Garniert wird The Yellow Sea noch mit absolut fantastischen Verfolgungsjagden die teilweise in spektakulären Unfällen Enden.

Wer auch nur ansatzweise etwas für das koreanische Kino übrig hat sollte The Yellow Sea unbedingt mit auf seine WatchList setzen.

The World’s End
5/10

Ich kann nicht anders, irgendwie bin ich von The World’s End enttäuscht! Nicht nur das ich einen neuen Shaun/Hot Fuzz erwartet hatte, es fehlte mir generell an Witz und wirklich spritzigen Ideen. The World’s End ist düsterer und melancholischer als der Rest der Cornetto-Trilogie, aber selbst wenn man mal witzig sein will kommt das meistens nur albern rüber. Peggs Hauptfigur soll gar nicht sympathisch sein und nervt über große Längen nur. Auch Frosts Charakter braucht etwas um endlich in Fahrt zu kommen, hat dann aber doch die besten Gags auf seiner Seite. Der Rest der hochkarätigen Schauspieler fühlt sich eh wie verschenkt an. Vielleicht lag es aber auch an der deutschen Synchro, im O-Ton kommt der Film wahrscheinlich einfach besser rüber.

Jetzt wo ich weiß was auf mich zu kommt gefällt mir The World’s End in der Zweitsichtung vielleicht besser, wirkliches Verlangen habe ich danach aber gerade nicht.

Motorway 5/10

Schade, Motorway konnte mich zu keiner Zeit wirklich packen. Ok, der Look ist schon ziemlich schick, aber weder Aktion noch Story erzeugen wirkliche Spannung. Generell bin ich aber auch kein Fan von Autofilmen, die Faszination schneller Wagen will sich mir einfach nicht erschließen.

The Toxic Avenger 4
8/10

Typisch überzogener Troma-Spaß weit ab jeden guten Geschmacks oder Political Correctness 😀 Wenn gleich in der ersten Szene eine Klasse Behinderter umgemäht wird und man herzhaft darüber lachen kann weiß man, hier war Mastermind Lloyd Kaufmann am Werk. Toxie 4 stellt zusammen mit Terror Firmer das absolute Highlight der Independent-Schmiede dar und man merkt allen Beteiligten den Spaß an der Sache einfach an. Auf dass Toxie den Mob noch gegen viele Bösewichter schwingen wird!

Troma 4 ever!

Safe 7/10

Ein cooler Statham, fette Aktion und eine recht spannende Story! Was will man denn mehr?! Sogar das kleine Mädchen hat nicht genervt und kam angenehm tough rüber. Das die Logik dabei arg auf der Strecke bleibt kann ich gut verschmerzen, etwas weniger Verschwörungs-Wirrwarr hätte Safe aber doch gut getan. Egal, mit Crank mein neuer Lieblingsfilm mit Statham.

Spring Breakers 3/10

Weder Trailer noch Story hatten mich angesprochen, aber nachdem Spring Breakers fast durchgehend nur positive Reviews einheimsen konnte musste ich natürlich auch mal einen Blick wagen. Hätte ich das mal lieber gelassen. Spring Breakers ist einfach nur überbewertetes ArtsyFartsy-Kino! Die Charaktere sind durch dich Bank nervig (wenn auch gut gespielt) und eine wirkliche Story hat für mich nicht existiert. Die Handlungen und Motivationen der einzelnen Figuren sind so an den Haaren herbei gezogen das es mich teilweise richtig geärgert hat. Spring Breakers bietet zwar fast 90 Minuten schöne Bilder, das alleine reicht aber nunmal nicht für einen guten Film.

Killers Teaser

Timo Tjahjanto macht sich derzeit einen richtigen Namen im Horrorbuiseness! Nicht nur das er am genialen The Raid beteiligt war, auch Macabre, Safe Haven (VHS 2) und Libido (The ABCs of Death) gehen auf sein Konto. In welche Richtung sein neustes Werk Killers gehen wird ist noch nicht wirklich klar, der Teaser macht aber auf jeden Fall Lust auf mehr.