Archiv für den Monat August 2013

Aftershock

Party, Party ,Party! Mehr haben „Gringo“ und seine beiden feierwütigen Kumpels auf ihrer Chile-Tour nicht im Sinn. Da trifft es sich gut das man auf ein gleichgesinntes Damentrio trifft mit der man von da an die Gegend unsicher macht. Doch eines Abends wird der guten Laune jäh ein Ende gesetzt als ein verherendes Erdbeben das Land erschüttert. Man kann sich zwar gerade noch so aus der völlig zerstörten Disco retten doch auf den Straßen herrscht das Chaos. Aber es kommt noch schlimmer, die Insassen des örtlichen Gefängnisses konnten fliehen und ziehen nun brandschatzend durch die Straßen.

Endlich ein neuer Film von Eli Roth! Na ja nicht ganz, das will einem zwar die Werbekampagne weiß machen in dem sein Name immer zuerst genannt wird, letztendlich ist er bei Aftershock jedoch nur als Produzent und Schauspieler in Aktion. Egal, der erste Trailer sah recht kurzweilig aus und versprach GuteLaune-Genrekost in der Katastrophenfilm und Quasi-Slasher aufeinander treffen. Generell ist dieses auch der größte Pluspunkt des Films, die Idee ist frisch und auch Chile als Handlungsort hat man bis dato nicht all zu oft gesehen. Die Charaktere sind die typischen Abziehbilder wie man sie auch schon aus Roths anderen Produktionen und Filmen kennt: Feierwütige Teens / mitte Dreißiger die während ihres Urlaubes nur saufen und vögeln im Kopf haben. Allerdings muss man sagen das besonders das männliche Trio recht sympathisch rüber kommt, es macht einfach Spaß ihnen bei ihrem Trip durch Südamerika zuzuschauen. Ich würde sogar so weit gehen das mir die ersten 20 Minuten bevor das Erdbeben losgeht noch am besten gefallen haben.

Kommen wir nun also zur großen Katastrophe die ich mir schon etwas wuchtiger gewünscht hätte: Ein paar runterfallende Decken, verschüttete Menschen und Kamergewackel wie in den alten Enterprise-Folgen. Wer hier spektakuläre Aktion im Stil der Final Destination Filme erwartet könnte enttäuscht werden. Die in Trümmern liegende Stadt kommt dafür recht authentisch rüber, auch die um sich greifende Hysterie wird gut eingefangen. Der ein oder andere nette Splatter-Effekt hätte vielleicht nicht schaden können aber da fehlte es wohl am Budget. Irgendwann begegnet unsere schon leicht dezimierte Gruppe dann aber einer aus dem Gefängnis entlaufenden Gang und damit beginnen die Probleme von Aftershock. Nicht nur das alles was von nun ab passiert recht vorhersehbar ist, der Flow wird immer wieder durch unpassende ernste Momente unterbrochen die einem aus der an sich kurzweiligen Atmosphäre raußreißen. „Höhepunkt“ ist eine Vergewaltigungs-Sequenz die an sich zwar in den Kontext der Geschichte passt aber irgendwie nicht so recht zum Rest des Filmes. Außerdem erfolgt das Ableben unserer Helden nach einer seltsamen Dramaturgie die sich irgendwie komisch da einfach zu ernsthaft anfühlt. Der Erdbeben-Aspekt tritt fast vollständig in den Hintergrund und Aftershock mutiert zum Slasher in der unsere Truppe sich vor der marodierenden Gang retten muss. Wo die ganzen Polizisten plötzlich abgeblieben sind , man weiß es nicht. Ein weiteres Ärgernis ist das die finale Schlusssequenz schon dick im Trailer gespoilert wurde. Man weiß also wer am Ende übrig bleibt und welches Schicksal sie/ihn erwartet.

Aftershock konnte die Erwartungen an einen kurzweiligen Genrefilm leider nicht ganz erfüllen, punktet aber durch sein frisches Szenario. Kein wirkliches Muss auf dem Fantasyfilm Fest, aber auf DVD/BD kann der geneigte Filmfreund mal einen Blick riskieren.

Punkte: 6 von 10

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Wrong

Als Dolph morgens aufwacht (der Wecker zeigt 07:60 an!) ist sein Hund Paul plötzlich verschwunden. Nicht nur das, die Palme in seinem Garten hat sich in eine Tanne verwandelt und der Gärtner ist damit beschäftigt Skizzen des Rasenmähers zu zeichnen. Ein seltsamer Anrufer bestätigt die Vermutung das Paul entführt wurde und damit beginnt wohl die verrückteste Odyssee dieses Kinojahres.

Ein 5 Minütiger Dialog über das Design des Logos eines Lieferdienstes ist noch das harmloseste was in Sachen Schrägheit in Wrong auf den Zuschauer abgefeuert wird. Das von Quentin Dupieux nach Rubber kein normarler Film folgen würde war klar, das dies aber eine erneute cineastische Grenzerfahrung wird überrascht schon. Bei Wrong ist der Name Programm, hier scheint nichts wirklich zu passen, der kalkulierte Sinn der Sinnlosigkeit. Quasi jede Szene überrascht mit einem neuen Einfall, die Geschichte folgt zwar grob dem roten Faden des entführten Hundes, ist letztendlich aber nur Mittel zum Zweck. Als Zuschauer sitzt man am Anfang noch im Kinosessel und versucht das gezeigte in irgendeinen Kontext zu bringen. Wofür steht die verwandelte Palme? Ist die Suche nach dem Hund eine Suche nach sich selbst? Irgendwann gibt man aber auf und lässt den Wahnsinn nur noch auf sich herabregnen.

Die Charaktere sind toll gespielt, allen vorran natürlich der ewige Nebendarsteller William Fichter mit seiner Figur Master Chang, der als Haustierguru und -entführer die Geschehnisse (scheinbar) erst in Gang bringt. Durch die Schrägheit sämtlicher Figuren fiebert man nicht wirklich mit ihnen mit, es ist eher so als ob man an die Hand genommen und durch ein Kuriositätenkabinett gezogen wird. Der subtile Soundtrack von Mr. Oizo (Dupieux selbst) verstärkt dieses Gefühl noch. Das ist endlich mal was anderes, auf Dauer aber auch Recht anstrengend und man muss sich darauf einlassen können.

Arthouse-Movie, Guerilla-Cinema, purer Schwachsinn! Wrong wird ähnlich wie Rubber die Gemüter spalten. Die einen werden dem Regisseur vorwerfen einfach nur sinnlos drauflos gefilmt zu haben, andere werden in dem Film eine hohe Kunstform mit Metaebene sehen. Und das ist es was Wrong vom Groß anderer Filme abhebt, man kann darüber diskutieren, nachdenken und streiten. Auch wenn man Wrong als Mist abgetan hat werden einem sicherlich noch Tage später Szene oder Dialoge durch den Kopf gehen und man überlegt was dahinter stecken könnte. Es handelt sich hierbei schon fast eher um eine Erfahrung als nur um eine Komödie die man mal so eben wegkonsumieren kann.

Wer sich also auch nur etwas für andersartige Filme interssiert sollte falls möglich den Besuch beim Fantasyfilm Fest in Erwägung ziehen, wer dies nicht schafft für den erscheint Wrong von Sunfilm Entertainment am 07.11 auf DVD und BD. Frischer kann Kino derzeit wohl nicht sein!

Europa Report

Die Europa One ist auf dem Weg zum gleichnamigen Jupiter-Mond wo NASA-Mitarbeiter Spuren von Wasser vermuten. Eine Crew aus Experten wagt den langen Weg durch das All, beobachtet von diversen Kameras die überall im Raumschiff verteilt sind. Doch nach 7 Monaten bricht die Verbindung plötzlich ab. Als später wieder Aufnahmen auf die Server der NASA gestreamt werden machen die Wissenschaftler eine schreckliche Entdeckung.

Generell bin ich nicht der größte Sci-Fi Fan, auf Twitter ist Europa Report in den letzten Monaten aber immer wieder positiv, ja geradezu überschwänglich erwähnt worden. Also hoffentlich genau das richtige um mein FFF-Wochenende zu beginnen.

Hätte ich mich mal auf meinen „Filminstinkt“ verlassen, Europa Report war doch ziemlich zähe Kost die mich nicht begeistern konnte. Es dauert eine gefühlte Ewigkeit bis mal ein wenig Spannung aufkommt. Bis dahin wird man mit Weltraum- und Sci-Fi Geschwurbel gelangweilt, das Genre-Freunde aber vielleicht interessant finden könnten. Auch wenn der Jupiter dann endlich erreicht ist passiert nichts was man nicht schon 100 mal irgendwo anders bereits gesehen hätte. Schlimmer noch, die Crew wird stumpf nach dem 10 KLeine Negerlein Prinzip (gibt es da überhaupt einen PC-Ausdruck für?) dezimiert. Das passiert überauß vorhersehbar und dazu leider noch recht unblutig. Außerdem muss man Europa Report anlasten das es keinen wirklichen Sympathieträger gibt so dass man auch nicht sonderlich mit der Crew mitfiebert.

Immerhin machen die Schauspieler ihre Sache gut und auch die Effekte und Raumschiff-Designs sind wirklich gelungen. Im letzten Drittel gibt es dann auch noch die ein oder andere halbwegs spannende Stelle, aber leider nichts was einen aus der bereits eingesetzten Lethargie herauß reißt. Eine etwas ernstere herangegehensweise, Found Footage und erfahrene Schauspieler; schade, Europa Report hätte wirklich Potential gehabt. Sci-Fi Fans haben da dann evtl auch mehr Spaß mit, ich war leider mehr als enttäuscht. Muss man nicht sehen und erst recht nicht im Kino.

Punkte: 3 von 10

Kill You All

Um Alltagsstress und -sorgen in Los Angeles zu entgehen planen zwei befreundete Ehepaare einen gemeinsamen Camping Urlaub in den Wäldern. Was zunächst aber noch wie ein unterhaltsamer Ausflug unter Freunden aussieht, ist in Wirklichkeit ein abgekartetes Spiel! Jeder der vier verfolgt seinen ganz eigenen Plan. Als eine seltsame junge Frau zu ihnen stößt, die alleine in den Wäldern unterwegs ist, gerät alles außer Kontrolle. Wer diesen grausigen Camping-Trip überlebt, ist noch ungewiss…

Es kommt ja selten vor das man von einem Film so richtig genervt ist, dass der Drang die Stoptaste zu drücken von Minuten zu Minute größer wird. Kill You All ist leider ein Film dieser Sorte, es fällt wirklich schwer diesem Machwerk etwas gutes abzugewinnen. Die Charaktere mögen sich nicht nur offensichtlich gegenseitig kein bißchen, auch dem Zuschauer wird es geradezu unmöglich gemacht auch nur einen Hauch von Sympathie für die Protagonisten zu empfinden. Das liegt nicht nur an dem schlecht geschriebenen Rollen, die Schauspieler scheinen ebenfalls aus Hollywoods Z-Liga zu stammen. Schade das auch die Story nichts raußreißen kann, diese ist nicht nur langweilig und vorhersehbar, sondern teilweise geradezu dämlich. Es gibt Szenen da möchte man nur mit dem Kopf schütteln, wie dreist die Macher doch sind dem Zuschauer so etwas vorzusetzen. Nun ja, Kamera, Score und Auststattung sind leider auch nicht besser, Kill You All ist doch ziemlich Low Budget und erinnert die meiste Zeit an einen amerikanischen TV-Film. Wenn es denn nun ein wenig Gesplatter geben würde, aber wie sollte es auch anders sein, ebenfalls Fehlanzeige. Die wenigen Aktionsequenzen sind so dilettantisch umgesetzt das es einem wenigsten den ein oder anderen Schmunzler auf’s Gesicht zaubert. Überhaupt ist die (wenige) unfreiwillige Komik so der einzigste Pluspunkt dem man Kill You All zusprechen kann.

Leider gibt es niemanden dem man Kill You All auch nur ansatzweise ans Herz legen könnte. Es gibt einfach zu viel Konkurrenz im Thriller-Genre die weitaus besser als das hier ist. Wer trotzdem mal einen Blick riskieren möchte, Kill You All erscheint am 05.09 auf DVD, BD und VOD.

Punkte: 2 von 10

Vielen Dank an Sunfilm Entertainment für die freundliche Bereitstellung der Rezensions-DVD.

Bait 3D

Wer kennt das nicht, man befindet sich gerade in einem Kaufhaus an der Küste Australiens als ein gewaltiger Tsunami die komplette Szenerie überflutet. Doch es wird noch schlimmer, wie es der Zufall will werden 2 Weiße Haie in den Supermarkt gespült die natürlich auf Grund der neuen (und ziemlich unwirtlichen) Umgebung nicht komplett durchdrehen sondern sich lieber die restlichen Überlebenden von den Regalen schnappen. Die Jagd ist eröffnet.

„Haie im Kaufhaus“, was sich zuerst nach dem nächsten UltraBillig-Trasher aus dem Hause The Asylum anhört ist letztendlich doch ein recht ansehnliches gute Laune B-Movie geworden. Das hier kein Arthouse-Kino zum mitdenken geboten wird sollte bei dem Titel wohl jedem klar sein. Die Hirnaktivitäten sollte man aber dann auch wirklich auf Sparflamme runterschrauben, in Bait 3D jagt ein Logikloch das andere. Warum die Haie sich lieber die lebende Menschen angeln anstatt an den zahlreichen (frischen) Leichen im Wasser zu knabbern wissen wohl nur die Drehbuchschreiber. Aber sei es drum, gesättigte Fische zwischen den Regalen wären ja auch eher langweilig. Und so müssen unsere Knallchargen von Charakteren sich halt etwas einfallen lassen. Die Figuren sind natürlich alles andere als tiefgründig, bringen aber wenigstens etwas Sympathie mit so dass sie einem nicht all zu sehr auf die Nerven gehen. Es macht sogar Spaß dem Stumpf-Pärchen dabei zuzusehen wie sie sich trotz akuter Gefahr weiter anzicken. Die Nebenstory um den schiefgelaufenen Überfall und dem damit verbundenen (vorhersehbaren) Storytwist hätten zwar nicht wirklich sein gemusst, rechtfertigt aber wenigstens dass sich zusätzlich noch 2 Gangster (einer mit, einer ohne Herz) und ein Polizist mit im Supermarkt befinden.

Die wahren Stars sind aber natürlich die zwei riesigen Weißen Haie die sich zwischen den Regalen und dem überfluteten Parkareal herumtreiben. Wie es sich für einen ordentlichen Haiaktioner gehört bekommen die beiden angenehm viel Screentime. Die FX sind dabei recht gut gemacht, wobei besonders die animatronischen Modelle herauß stechen. Die CGI-Varianten, die natürlich besonders bei den 3D-Szenen zum Einsatz kommen, sehen zwar ganz klar nach Computer aus, im Genre hat man aber schon weitaus schlimmeres gesehen. Den ein oder anderen Gore-Effekt gibt es natürlich auch zu bestaunen, meißtens abgebissene Gliedmaßen oder Leichen von der Tsunami-Katastrophe. Wirklich Schlimmes ist aber nicht dabei, außerdem werden nur die Arschlöcher oder unwichtige Personen von den Haien geholt.

Wie bereits erwähnt ist Bait 3D ein überauß unterhaltsamer Tierhorrorfilm der sich selber nicht all zu Ernst nimmt und einfach Spaß machen möchte. Schade das der Streifen es bei uns nicht ebenfalls in die Kinos geschafft hat. Wer Deep Blue Sea mochte wird auch mit Bait 3D sein Freude haben, Hai-Fans greifen eh zu!

Punkte: 7 von 10

Teaser zu The Raid 2: Berandal

Viel gibt es ja noch nicht zu sehen, die Szenerie könnte aber vielleicht auf ein Gefängnis als Handlungsort hindeuten… Egal, ich habe tierisch Lust auf The Raid 2: Berandal!

Meine WatchList für’s Fantasyfilm Fest

So, 2 Wochen nur noch, dann geht es wieder los mit dem Fantasyfilm Fest. Nach langem hadern werde ich wohl über das Wochenende auch wieder dabei sein, hier mal meine derzeitige Watchlist.

Freitag

13:00

Als FoundFootage-Fan kann ich mir natürlich nicht Europa Report entgehen lassen. Bleibt nur zu hoffen das ich 13 Uhr auch schaffen werden, Stau auf der Autobahn und Hotel CheckIn können einem da schnell einen Strich durch die Rechnung machen.

15:00

Hier laufen Northwest und Vanishing Waves gegeneinander die mich beide nicht wirklich interesserieren. Die Zeit werde ich wohl nutzen um mich von der Anreise zu erholen und mal etwas futtern gehen.

17:00

A Field in England gegen The Battery… Auch beides in meinen Augen keine wirklichen Knaller, aber da werde ich mich wohl für A Field in England entscheiden da ich nicht schon wieder einen ernsten LowBudget Zombiefilm brauche.

19:15

Hier fällt die Entscheidung schwer! Pawn Shop Chronicles oder Devil’s Pass, beide Trailer fand ich eigentlich ziemlich ansprechend, wobei die Deadline von Devil’s Pass abgeraten hat. Wird wohl eine Spontanentscheidung, vielleicht gibt es ja vorher auch schon einige Meinungen von der Berliner Front zu lesen. Zur Not läuft Devil’s Pass auch Sonntag nochmal in der Wiederholung.

21:30

Hier wird es wohl The Lords of Salem. Den habe ich zwar schon auf DVD gesehen und war wenig begeistert, trotzdem kann ich mir gut vorstellen das die psychodelischen Bilder echt gut auf der großen Leinwand kommen.

23:45

Zum Abschluss des ersten Tages dann nochmal Wehrmachts-Zombie Aktion in Frankenstein’s Army. Da waren ja nun auch schon die ersten negativen Meinungen zu im Netz zu lesen, ich hoffe das der als Crowdpleaser trotzdem Spaß macht.

Samstag

15:00

Nachdem ich den ersten Slot mit Jug Face und Animals wohl auslassen werde (Hamburg hat ja auch noch einiges Abseits vom Kino zu bieten), geht es für mich am Samstag mit Fresh Meat los. Auch wenn 15 Uhr für eine Splatterkomödie noch etwas früh ist könnte dies der optimale Einstand in einen langen Filmtag sein.

17:00

Kids die sich gegenseitig bekriegen, der Trailer zu I Declare War sah jedenfalls ganz kurzweilig aus. Ok, nebenan läuft noch Love Eternal der mich mal so gar nicht anspricht, vielleicht lege ich in diesem Slot auch noch ein Pause ein.

19:15

Mit In The Name Of The Son kommt dann das erste richtige MustSee dieses Jahr. Auf diese (hoffentlich) bitterböse schwarze Komödie / Drama / Whatever habe ich richtig Lust. Schön auch das der Regisseur anwesend ist und danach zu einem Q&A bereit steht.

21:45

Eli Roths Aftershock muss irgendwie sein 😀 Bestimmt nette B-Movie Kost für zwischendurch, wobei meine Erwartungen nicht wirklich all zu hoch sind.

23:45

Zum Abschluss dann wieder Midnight Madness mit Zombie Hunter! Ja, Zombies nerven mittlerweile, aber der total überzogene Grindhouse-Style könnte mir dann doch gefallen. Zumindest mit 1-2 Bier dabei…

Sonntag

13:00

Taped ist noch ein Wackelkandidat… Da ich danach noch 5 Filme vor mir habe und anschließend 300km nach Hause fahren muss bezweifel ich irgendwie das ich schon um 13 Uhr im Kino sitzen werde.

15:00

Nooo… Doch noch ein Slot bei dem ich mich nicht wirklich entscheiden kann! Eigentlich sind die Kurzfilme für mich ein fester Bestandteil des FFF! Nachdem ich aber letztes Jahr doch etwas enttäuscht wurde und der Trailer zu Cheap Thrills echt super aussah komme ich etwas ins schwanken. Mal schauen was Letterboxd so zu Cheap Thrills zu sagen hat.

17:15

The Body sah vom Trailer her zwar ganz gut aus und scheinbar sind hier die Macher vom von mir hochgelobten Julias Eyes am Werke, trotzdem zieht es mich doch eher zu Wrong. Wenn der auch nur halb so abgedreht wird wie Rubber bin ich schon zufrieden.

19:15

Zwischendurch mal ne abgedrehte Gangsterkomödie mit Revenge for Jolly

21:45

Sweetwater ist zwar kein wirklicher FFF-Film für mich, nebenan läuft aber nen Anime (Gähn!) und um die Uhrzeit muss ich auch nicht mehr durch Hamburg gurken.

23:45

Hmmm… Raze oder Devil’s Pass. Falls ich mir am Freitag Pawn Shop Chronicles anschaue wird es wohl FoundFootage im Eis 😉

Puh, 14-15 Filme an 3 Tagen, das wird stressig! Trotzdem habe ich mittlerweile wieder richtig Lust auf den typischen FFF-Wahnsinn bekommen. In der Schlage vor’m Saal stehen, drängeln, sich mit anderen Filmfreaks austauschen. Das wird super!

Antisocial Trailer

Na ja, eine kleine Gruppe junger Menschen und ein Virus das den Befallenden zur blutgierigen Bestie mutieren lässt… Nichts wirklich neues an der Horrorfront, trotzdem sieht der Trailer schön düster aus und präsentiert auch ein „vernünftiges“ Maß an Gewalt. Antisocial läuft dieses Jahr auf dem Fright Fest in London, erste Reviews werden also sicher bald zu finden sein.