Archiv für den Monat November 2010

A Nightmare on Elm Street – Remake

Nancy, Kris, Quentin, Jesse und Dean wohnen in der Elm Street. Nachts träumen sie alle denselben Traum von einem Mann in einem zerfetzten, rot-grün gestreiften Pullover, einem zerbeulten Filzhut, unter dem sich ein entstelltes Gesicht verbirgt, und einem Arbeitshandschuh mit Messern statt der Finger. Und alle hören sie dieselbe gruselige Stimme … Einen nach dem anderen hetzt er durch das Gefängnis ihrer Träume, wo allein er die Regeln bestimmt. Ein Entrinnen gibt es nur, wenn man aufwacht. Doch als einer der Teenager auf brutale Weise umkommt, wird ihnen schnell klar, dass ihre Albträume Realität sind – schützen können sie sich nur, indem sie wach bleiben. Die vier Überlebenden sind aufeinander angewiesen – gemeinsam versuchen sie herauszubekommen, wie sie in dieses grausige Märchen hineingeraten sind und warum der fürchterliche Mann sie verfolgt. Trotz des Schlafentzugs müssen sie sich auf die alles entscheidenden Fragen konzentrieren: Warum wir? Warum gerade jetzt? Und was verschweigen unsere Eltern? Eine seit vielen Jahren verdrängte Schuld wird jetzt beglichen, und um sich selbst zu retten, müssen sie sich in den abartigsten Albtraum überhaupt hineinversetzen … Freddy Krueger.

 

Mit den ganzen Hollywood-Remakes von bekannten Horror-Serien ist das so eine Sache, die einen lieben, die anderen hassen sie. Ich stehe den Neuverfilmungen recht offen gegenüber, gab es doch einige positive Überraschungen wie z.B. Dawn of the Dead und The Texas Chainsaw Massacre. Das Freddy Krüger über kurz oder lang auch nochmal die große Leinwand unsicher machen darf war nur eine Frage der Zeit. Leider reiht sich A Nighmare on Elm Street leider in die Reihe der missratenen Remakes wie Halloween und Freitag der 13 ein. Man wollte hier ein wieder Back to the Roots gehen, weg vom witzelnden Anithelden Freddy Krüger hin zum wirklichen Bösewicht der durch seinen Kinderschänder Background nun noch abscheulicher sein soll (klar, ein „normaler“ Kindermörder haut ja auch heute keinen mehr aus dem Kinosessel). Erster großer Fehler der Macher war Robert Englund nicht mehr als Freddy Krüger zu besetzen! Bei Michael Meyers, Jason, Leatherface und Co. ist es Wumpe wenn die Schauspieler wechseln da Ihr Gesicht sowieso hinter einer Maske verborgen ist, der Charakter Freddy Krüger ist aber ganz klar geprägt von Robert Englund und unausweichlich mit ihm verbunden. Jackie Earle Haley hat nun die undankbare Aufgabe in diese viel zu großen und letztendlich nicht zu füllenden Fußstapfen zu vertreten. Ich hoffe das ich ihn als coolen Rorschach und nicht als Krüger für Arme im Gedächtnis behalten werde. Dazu ist das neue Make Up echt Mist. Es soll wohl realistischer und eher nach Brandnarben aussehen, leider ließ es überhaupt keine Emotionen oder Regungen mehr auf dem Gesicht erkennen. Die restlichen Schauspieler sind auch nicht der Rede wert und das typische Teeny-Kanonenfutter. Der Film an sich kommt einfach zu uninsperiert und bieder daher. Teilweise versucht man (schlecht) beim Original zu klauen (ok, es ist nun mal ein Remake), die eigenen neuen Ideen sind langweilig und bringen den Film nicht weiter. Gähn! Würde jetzt wenigstens der Goregehalt stimmen gäbe es wenigstens dafür Punkte, aber bis auf einen halbwegs gelungenen End-Scare muss man auch darauf verzichten. Ich glaube es ist nichtmal eine Brust zu sehen wenn ich mich richtig erinnere („Hallo, es ist immer noch ein Slasher!“). Bleibt also nur zu hoffen dass wir von weiteren Nightmare-Remakes verschont bleiben. Denn selbst wenn man die Blutrote-Freddy-Fanbrille absetzt, ist das Remake letztendlich ein schlechter Horrorfilm.

 

Punkte: 3 von 10



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Ich und mein HTC 7 Trophy

Ich muss direkt zu Anfang sagen das ich jetzt nicht  so der Handy-Freak bin! Ich hatte mir vor 3 Monaten ein gebrauchtes IPhone 3G von einem Kollegen gekauft, wurde damit aber nicht so richtig Glücklich da mein IPhone und mein PC nicht so recht miteinander wollten (soll heißen ich konnte es nicht synchronisieren). Dazu ging mir tierisch die ITunes-Pflicht auf den Sack und eine Internet-Flat hatte ich auch nicht. Als es dann vor 2 Wochen hieß „Vertragsverlängerung –  Bitte suchen Sie sich ein neues Handy aus“, war ich kurz am überlegen ob ich dem IPhone4 eine Chance gebe. Doch meine schlechten Erfahrungen bewegten mich dann doch dazu mir das HTC 7 Trophy zuzulegen. Nach knapp 2 Wochen kann ich sagen das ich wirklich begeistert von dem Gerät bin. Die Auflösung ist scharf und der Touchscreen funktioniert genauso gut wie bei der Apple Konkurrenz! Leider ist man auch hier gezwungen Musik, Bilder usw. über das Programm Zune auf das Handy zu übertragen. Zune ist meiner Meinung recht unübersichtlich und umständlich, funktioniert aber im Gegensatz zu Itunes! Das Kacheldisplay finde ich auch schicker und „lebendiger“ als die IPhone Oberfläche, ob das Windows Phone aber übersichtlicher ist (wie die Werbung ja so gerne behauptet) möchte ich aber bezweifeln. Letztendlich ist es halt Geschmackssache! Was mich aber hauptsächlich zum Kauf bewogen hat ist die Verbindung zu XBox-Live! Soll heißen man hat seinen Avatar immer dabei und kann Erfolge für sein Gamerscore-Konto erspielen. Zu den bereits erschienenen Spielen werde ich demnächst mal ein bisschen was schreiben. Die App „Xbox Live Extra“ ist derzeit in Deutschland leider nicht verfügbar, hier soll man aber auch dann seine Kontakte verwalten und seinen Avatar neu anziehen können (ok, wer’s braucht ;-)). Generell glaube ich das auf diesen Sektor in Zukunft noch einiges kommen wird. So soll es auch möglich sein das Konsolen- und Handyspieler miteinander gleichzeitig zocken können. In Sachen Apps kann der Marktplatz natürlich noch nicht mit Apple mithalten, Windows Phone 7 ist halt noch ganz neu! Aber auch hier sehe ich Potential. Ich bin also rundum zufrieden mit meinem HTC 7 Trophy und kann es uneingeschränkt weiter empfehlen.

Ich WILL Diablo 3 für die XBox!!!

Seit einigen Tagen schwirren Gerüchte in den unendlichen Weiten des Internets herum, dass Blizzard überlegt Diablo 3 auch für Konsolen zu bringen! Jaaaaaaa, bitte bitte Blizzard, kommt doch endlich von Eurem hohen Ross herunter und bedient auch uns Konsoleros mit Euren Meisterwerken! Ich stehe total auf Eure Games, kann mich aber einfach nicht dazu überwinden mich an meinen ollen  PC bzw. Laptop zum zocken zu setzen! Ich will mich gemütlich auf meinem Sofa beim lümmeln und nicht verkrampft am Schreibtisch sitzen. Vor einigen Monaten hatte ich das nochmal versucht, Starcraft 2 war einfach zu verlockend! Das Spiel an sich ist auch echt super, letztendlich habe ich aber nur die ersten 5 Level gespielt und mich dann doch wieder meiner XBox zugewandt. Ok, einen Konsolen-Umsetzung für Starcraft gestaltet sich wohl schwierig, Echtzeit-Strategie findet bei uns einfach kein Standbein. Aber Diablo würde sich doch wirklich anbieten, Sacred 2 hat doch auch (einigermaßen) funktioniert. Und mittlerweile sind XBox und PS3 doch auch in Sachen Online-Gaming mit dem PC auf einer Höhe. Ich wage gar nicht daran zu denken wenn World of Warcraft umgesetzt werden würde… Es wundert mich sowieso das Blizzard und EA (oder war es Activision…) sich die Kohle dafür durch die Lappen gehen lassen.

Tja, letztendlich müssen wir wohl abwarten was die Zukunft bringt, aber Daumen drücken kann wohl nicht schaden.

Rotze hampelt…

Was war ich letztes Jahr von der E3 begeistert als Microsoft  seine neue Bewegungssteuerung Kinect (damals noch Natal) präsentiert hatte. Meine Vorfreude wurde dann mit der diesjährigen E3 arg getrübt, als wirklich nur Hampelspiele gezeigt wurden und nichts was auch nur annährend als „anspruchvolles“ Game durchgehen würden. Ich zähle mich selbst ja zur Gruppe der Core-Zocker, trotzdem muss ich sagen das ich mittlerweile wirklich wieder Lust auf Kinect bekommen habe. Die Technik scheint gut zu funktionieren und ich habe Lust mal wieder mit meiner Freundin und den Kumpels zu zocken, die mit COD, Castelvania und Co. einfach nicht so viel anfangen können. Was mich jetzt eigentlich nur noch stört ist der extrem hohe Einstiegspreis! Ich bin echt nicht bereit 140 – 150€ für Hardware+Minispielsammlung auszugeben und nur alle paar Tage mal 1-2 Stunden nen bisschen mit den Armen zu wedeln. Da kann man nun natürlich ein wenig warten bis die Preise fallen (wobei ich glaube das Microsoft den Preis recht lange auf diesem Niveau halten wird) oder man freut sich das in 4 Wochen ja schon Weihnachten vor der Tür steht. Also Freundin und Eltern bescheid gesagt und so kommt es das ich mir als (halbwegs) gestandener Mann von 27 Jahren seit Ewigkeiten mal wieder was zu Weihnachten wünsche 😉

The Collector



Arkin (Josh Stewart) hat einen Haufen Schulden und seine Gläubiger sitzen ihm im Nacken. Ein letzter Coup soll ihn retten. Er bricht in die Villa seines Chefs ein um einen Diamanten zu stehlen. Doch er ist nicht allein, ein maskierter Serienmörder hat das Haus mit Fallen gespickt und verriegelt. Arkin ist gefangen, in jedem Zimmer warten neue, tödliche Überraschungen auf ihn. Als er im Keller schließlich die bestialisch gefolterte Familie entdeckt, wächst die Wut, doch zunächst muss er im Haus noch die kleine Tochter finden…

Machen wie uns nichts vor, The Collector schwimmt auf der immer noch anhaltenden, von Saw ausgelösten Torture-Welle mit. Bis auf die Saw-Reihe kann ich mit diesen Filmen auch nicht sonderlich viel anfangen, aber The Collector hatte mich irgendwie angesprochen. Und tatsächlich, der Film ist zwar doof und irgendwie unlogisch (wie schafft es der Killer das komplette Haus mit Fallen zu präparieren /  für wen macht er das überhaupt wenn seine eigentlichen Opfer bereits verschnürt im Keller liegen?) macht aber letztendlich unheimlich viel Spaß. Das begrenzte Setting des Hauses ist extrem stimmungsvoll und es ist schon witzig wo und wie der Psycho seine Fallen versteckt hat. Neben den fiesen Fallen ist der Killer der zweite große Pluspunkt von The Collector. Der Typ ist unheimlich, unberechenbar und extrem Creepy! Keiner der neuen Slasher hat mich in letzter Zeit so begeistert wie der Collector! Das ganze wird dann noch mit ein paar derben Gore-Szenen abgeschmeckt, die endlich mal wieder nachvollziehbar machen warum der Film bei uns nicht ungeschnitten erscheint. Wie gesagt. The Collector bietet nicht wirklich etwas neues, lässt aber über die gesamte Laufzeit keine Langeweile aufkommen und bleibt auch im Nachhinein im Kopf hängen. Ich freu mich jedenfalls schon auf das Prequel The Collection, das wohl gerade in der Mache ist!

Ach ja, greift zur NL-BluRay! Die ist ungeschnitten und hat deutschen Ton dabei.

Punkte: 7/10

 

Eine Liebeserklärung…

Wie kann man einen Blog besser starten als mit einer Liebeserklärung?! Nicht an meine Freundin (die weiß was sie an mir hat), an einen Film oder eines der neuen Blockbuster-Games! Nein, was mich in den letzten Monaten immer wieder in Erstaunen versetzt hat ist die Comic-Serie Fables! Mag die Grundthematik (alle Märchenfiguren fliehen vor einem großen Feind in die Reale Welt) vielleicht auf den ersten Blick kindisch erscheinen, steckt in der Serie eine Tiefe und Kreativität mit der es derzeit kein anderer Comic aufnehmen kann. Fables schafft es immer wieder zu überraschen, zu unterhalten und sogar oftmals auch zu berühren! In jedem der mittlerweile 12 auf Deutsch erschienenen Bänden gibt es neue Überraschungen und Wendungen mit denen man vorher nicht gerechnet hätte. Im Gegensatz zum Großteil der Konkurrenz ist Fables einfach nicht vorhersehbar! Ruck zuck wechselt von einem Band zum nächsten die Hauptfigur und Charaktere aus dem Hintergrund wird eine völlig neue Bedeutung verliehen! Das viele der Protagonisten auch den Tod finden und die trotz des genialen Humors immer im Hintergrund schwellende Ernsthaftigkeit, macht deutlich das sich die Macher ganz klar an ein Erwachsenes Publikum richten. Wer sich auch nur ansatzweise für Comics interessiert und bis jetzt um Fables einen Bogen gemacht hat MUSS einfach einen Blick riskieren. Ihr werdet es nicht bereuen! Ich muss jetzt zurück in Band 12 abtauchen!

Krieg dem Imperium!