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V/H/S 2

VHS2

Wer ein wenig meinen Blog oder Twitter-Account verfolgt weiß wie sehr ich letztes Jahr V/H/S abgefeiert hatte. Das war einer jener Filme der mich direkt mit dem ersten Trailer gepackt hatte, auf den ich mich wochenlang freute und der dann letztendlich die hohen Erwartungen sogar erfüllen konnte (das könnt Ihr hier alles noch mal nachlesen). Trotzdem war ich doch etwas erstaunt das Anfang des Jahres bereits der Trailer zur Fortsetzung die Runde machte, damals noch unter dem (meiner Meinung cooleren Namen) S-VHS. Ein so schnell nachgeschusterter Nachfolger bedeutet ja besonders im Horrorgenre meistens nichts gutes. Trotzdem konnte ich es nicht verhindern das der Hype mich erneut packte, besonders nachdem erste Festival-Reviews mehr als begeistert ausfielen und die Teilnahme von Jason Eisener (Hobo with a Shotgun), Gareth Evans (The Raid) und Adam Wingard (You’re Next) bestätigt wurden.

Ich hatte mir überlegt eine kurze Inhaltsangabe zu den einzelnen Segmenten zu schreiben, habe diese dann aber doch lieber verworfen da die Überraschungen eine großen Reiz des Filmes ausmachen. Klar, wer die Trailer gesehen hat weiß in etwa schon was auf ihn zukommt, trotzdem ist es immer wieder Spannend was die nächste Kassette für einen bereit hält.

Generell sollte man schon mal jeden warnen der eine Abneigung gegen den FoundFootage-Stil hat da dieser in V/H/S 2 wahrlich auf die Spitze getrieben wird. Es wird gewackelt was das Zeug hält, gefühlte alle 2 Sekunden verzerren Bildfehler die Sicht so dass es teilweise schwer fällt die Übersicht zu bewahren. Daraus zieht der Film aber seine Authentizität, wenn Geschehnisse wie diese durch Zufall aufgezeichnet werden würden, genau so sähen sie aus! Außerdem wird dem Zuschauer immer eine verhältnismäßig logische Erklärung geboten warum denn nun die ganze Zeit mitgefilmt wird. U.a. bekommt man ein Segment aus dem künstlichen Auge des Protagonisten gezeigt (inkl. Blinzeln!) und in einer weiteren Folge wird einem Hund die Kamera auf den Rücken geschnallt so dass der untere Teil des Bildes durch Fell verdeckt wird 😀 Überhaupt muss man den Machern zugestehen das sie mit dem FoundFootage-Stil einige bis heute noch nicht dagewesene Perspektiven präsentieren. Zuschauern die schnell unter Motion Sickness leiden ist V/H/S 2 daher eindringlich abzuraten!

Leider muss ich sagen das V/H/S 2 nicht mehr so creepy und gruselig ist wie der Vorgänger. Besonders die Rahmenhandlung erinnert mich viel zu sehr an den ersten Teil, ohne der Geschichte wirklich neue Aspekte abgewinnen zu können. Die einzelnen Segmente sind dafür angenehm abwechslungsreich, extrem blutig, teilweise richtig humorvoll und herrlich abgedreht. Über vermeintliche Geister, Zombies, Killer-Sekten bis hin zu Besuchern der etwas anderen Art wird so einiges geboten damit keine Langeweile aufkommt.

Die einzelnen Segmente unterscheiden sich voneinander angenehm durch Drive, Aufbau und Look. Besonders Jason Eiseners Film überzeugt durch tolle Lichteffekte und Sounddesign. Leider wirken in „A Ride in the Park“ die Gore-Effekte teilweise etwas billig was einem aus der Illusion des vermeintlich reellen doch etwas raußholt. Das passiert aber wirklich nur in wenigen Szenen, meckern auf hohem Niveau also.

V/H/S 2 ist eine wilde Geisterbahnfahrt in der hinter jeder Ecke neue Überraschungen lauern. Ich hoffe das sich das ganze zu einer langlebigen Serie entwickelt und das ganze natürlich auf einem so hohem Niveau bleibt. V/H/S 2 wird dieses Jahr auf dem Fantasyfilm Fest zu sehen sein, die DVD/BD-Auswertung wird wohl im November erfolgen. Wer es denn gar nicht erwarten kann (so wie ich), im amerikanischen ITunes-Store ist der Film bereits als VOD erhältlich.

Punkte: 8 von 10

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I’m still alive!

Werte Besucher,

fast einen Monat ist mein letzter Post nun schon her und das trotz spannender Filme, den ersten Ankündigungen zum Fantasyfilm Fest und natürlich der E3. Ja, ich lebe noch, nur sieht es mit der freien Zeit zum bloggen in letzter Zeit leider recht mau aus. Zu alledem hat sich mein Laptop vor einigen Tagen ins ewige Rechnernirvana verabschiedet (während ITunes V/H/S 2 geladen hat!!!) und das bloggen vom Handy und IPad macht nicht wirklich Spaß. Na ja, es besteht jedenfalls Mitteilungsbedarf, vielleicht probiere ich die Tage mal eine IPad-App aus.

So oder so, wir lesen uns 😉

Cheers,

Rotze

Das Fantasyfilm Fest und kein Ende…

Wrath: Cowboys die Jagd auf eine Gruppe junger Erwachsener machen. Ok, dieses mal sind es immerhin keine Hinterwäldler, die Situation bleibt aber fast die selbe 😉

Killer Joe: Der neue Film von William Friedkin mit Matthew McConaughey in einer ungewöhnlich ernsthaften Rolle wurde im Vorfeld ja schon mit überschwänglichen Kritiken überhäuft. Tatsächlich verspricht der Trailer einen außergewöhnlich intelligenten Genre-Film mit einer feiner Prise schwarzem Humor. Ich bin gespannt, wobei Killer Joe nicht unbedingt ganz oben mit auf meiner Liste steht da ich auch noch von einem regulären Kino-Release ausgehen.

The Day: Mal wieder das Leben nach der Apokalypse, mal wieder eine kleine Gruppe Überlebender die sich durchschlägt. An sich nichts neues, doch sehen die in Grau gehaltenen Bilder des Trailers wirklich verdammt Atmosphärisch aus. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, werde The Day aber erstmal vorsichtig im Auge behalten.

Violet & Daisy: Ein Film über 2 jugendliche Killerinnen bei denen ein Auftrag gründlich schief läuft. Mehr habe ich dazu leider nicht gefunden 😉

The Cat: Och, ich dachte die Zeit der Asiatischen Geistermädchen wäre so langsam mal vorbei. Na ja, scheinbar nicht, trotzdem habe ich von dem Genre mittlerweile mehr als genug, besonders da über die Jahre einfach keine frischen Aspekte mehr dazu gekommen sind.

Beasts of the Southern Wild: Ganz ehrlich, ich bin ja eher so der Typ der auf das FFF gurkt um sich den “harten” Horrorkram anzuschauen, aber das diesjährige Centerpiece sieht ganz ohne Blut, Zynismus und blanker Haut einfach wunderbar aus! Eine phantastisches Märchen mit realen Hintergründen und tollen Bildern. Ja, da kann ich auf dem FFF auch mal meine weiche Seite zeigen 😉

Laut Deadline wird angebtlich auch The Dinosaur Project laufen, ein Film in dem die ollen Urzeitechsen endlich mal wieder die große Leinwand unsicher machen. Leider wurde das von Rosebud noch nicht bestätigt, außerdem finden sich im Netz überraschend wenig Infos zu dem Streifen.

Außerdem haben sich mittlerweile die ersten Gäste angekündigt: Alice Lowe und Steve Oram, Hauptdarsteller und Drehbuchautoren von Sightseers, geben sich die Ehre zur Opening Night in Berlin und Hamburg.