Archiv für den Monat September 2011

Krieg der Götter Trailer

300 Teil 2? 600? Nein es ist Krieg der Götter, dessen Trailer ich letztens im Kino bewundern durfte. Bis jetzt hatte ich den Film noch gar nicht auf dem Schirm, der Trailer macht aber schonmal extrem Lust auf mehr! Besonders in 3D kommt das ganze wirklich plastisch rüber! Ok, es erinnert alles an 300, aber was soll’s?! Muskelbepackte Männer und Mega-Zeitlupen kann man sich ja wohl immer geben, oder 😉 Hoffentlich wird das ganze aber kein Desaster a lá Kampf der Titanen, der ja in der Vorschau auch gar nicht mal soooo grottig aussaht!

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Locke&Key – Die Schattenkrone

Joe Hills Fantasy Saga geht mit Die Schattenkrone nun in die dritte Runde. Was ich an Locke&Key neben den tollen Zeichnungen so klasse finde ist die wunderbare Mischung aus Horror, Fantasy, Drama und Coming of Age Geschichte. In diesem Band müssen sich Bode, Kinsey und Tyler einem Angriff der Schatten erwehren und es gibt einen Kampf der fast Godzilla mäßige Ausmassen annimmt. Da Kinsey sich im letzten Band komplett von der Angst befreien konnte, macht sie ihre Furchtlosigkeit zu einem extrem interessanten Charakter. Neben einiger Aktion werden aber auch die Beziehungsprobleme innhalb der Familie weiter gesponnen. Der Alkoholismus der Mutter macht allen zunehmend zu schaffen, aber auch neue Freunde werden gefunden. Bleibt nur zu hoffen das unsere Helden bald das doppelte Spiel von Zack durchschauen.

Collector’s Corner: Halloween

Ok ok, der Film ist wirklich schlecht und es ist ärgerlich das Rob Zombie so einen uninsperierten Schmotz auf die Fans losgelassen hat, aber die Collector’s Edition ist wirklich schick geworden. Neben der großen Pappbox, gibt es noch ein dickes Digi-Pack, die ja heutzutage viel zu selten noch auf den Markt gebracht werden. Richtige Schmankerl sind dabei natürlich noch die Autogramme von Scout Tyler-Compton oben Links (leider ein wenig verwischt) und Rob Zombie unten Rechts. Fans der Serie ist hiermit noch Teil 2 ans Herz gelegt, in dem Zombie einiges wieder gut macht und zeigt wie gut seine Filme sein können wenn ihm kein Studio dazwischen funkt.

Monster Brawl Trailer

Öhm… Ich weiß gar nicht ob ich mich auf den Film freuen soll oder ob das einfach nur Mist wird! Irgendwie hat der Trailer ja was und teilweise sieht der sogar richtig gut produziert aus. Aber ein Film in denen Monster sich in einem Wresting-Ring die Köppe einhauen?! Und dazu dann noch diverse Wrestling „Stars“?! Ich bleibe skeptisch…

Die ersten Stunden in Rise of Nightmares.

Brrrr, die Grafik ist eher auf PS2 Niveau und viele Gamer werden wohl durch die Kinect Steuerung abgeschreckt die nunmal nicht an die Genauigkeit eines Pads heran kommt. Nein, Rise of Nightmares wird höchswahrscheinlich kein Verkaufsschlager werden, trotzdem macht das Spiel richtig Spaß. OK, man sollte vielleicht schon ein Faible für trashige Horrorfilme mitbringen, wenn man sich aber ein wenig auf die Geschichte und Spielmechanik einlässt wird einem auf der XBox eine vollkommen neue Erfahrung in Sachen  Gameplay geboten. Gesteuert wird wie bereits erwähnt komplett ohne Pad nur mittels Körperbewegung. Bewegt man die Schultern nach Links und Rechts dreht sich die Spielfigur in die entsprechende Richtung, durch einen Schritt nach vorne setzt man sich in Bewegung. Gekämpft wird in dem man die entsprechende Angriffs-Geste der ausgerüsteten Waffe imitiert. Das ist vielleicht ab und an etwas ungenau und harkelig, macht aber Spaß und sieht dazu noch ziemlich bescheuert aus. Immer wieder muss man auch Situationsbedingte Bewegungen ausführen, wie z.B. Türe öffnen, Leitern erklimmen, Rennen, Ducken usw. Muskelkater ist also vorprogrammiert.

 Rise of Nightmares ist schön blutig und creepy! Überall muss man mit verfaulten Zombies oder fiesen Fallen rechnen die einem das Leben schwer machen. Die Atmosphäre erinnert mich dabei an das erste Resident Evil, wobei Rise of Nightmares um einiges Aktionlastiger ist. Generell kommt man sich wie in einem Horrorfilm zum mitspielen vor, natürlich darf da auch der deutsche Mad Scientist nicht fehlen 😉 Größter Kritikpunkt sind allerdings die manchmal weit auseinander liegenden Checkpoints! Wenn man mal wieder auf Grund der Steuerung oder einer unvorhergesehenen Falle verstirbt und dann ewig weit zurück gesetzt wird kann das schon frustrieren. Außerdem muss man scheinbar nahezu das komplette Level durchspielen bis endlich fix gespeichert wird.

 Alles in allem ist Rise of Nightmares aber ein schönes Game für Fans geworden, das zeigt das auch mehr mit Kinect möglich ist als nur Minispielsammlungen. Mal schauen ob es mich auch bis zum Ende motivieren kann.

Mega Shark VS Crocosaurus

Jaaaaaaaaaa, CGI-Monster und es nimmt kein Ende. Nachdem der (oder das?!) Megalodon schon gegen eine gigantische Krake antreten musste tritt dem zu groß geratenem Fischstäbchen nun ein Mega-Krokodil entgegen. Na wenn das mal keine kurweilige Unterhaltung wird 😀

The Woman Trailer

Neben Super war meine großeses Highlight auf dem Fantasy Film Fest dieses Jahr The Woman von Lucky McKee! Neben einigen wirklichen derben Schlägen in den Magen bietet der Film auch eine bitterböse Satiere auf den Amerikanischen Way of Life! Ein großartiger Streifen bei dem man sich fast schon schämt ab und an schmunzeln zu müssen. Hier der vor allem durch seinen coolen Score im Gedächniss bleibende Festival-Trailer, ich hoffe ich muss nicht noch ewig auf die BluRay Auswerung warten!

Chromeskull – Laid to Rest 2 Trailer

Den ersten habe ich leider nur in der Cut-Version gesehen, selbst auf Börsen sollte man sich lieber keine Scheibe mehr holen ohne sich vorher zu informieren… Na ja, trotz einiger Gewalteinschnitte konnte der Film irgendwie durch seinen coolen Killer im Sido-Look überzeugen. Nun steht Teil zwei in den Startlöchern und der Trailer lässt wieder auf einige fiese Momente hoffen!

I Spit on your Grave

Schriftstellerin Jennifer Hills mietet sich eine einsame Blockhütte im Wald um in Ruhe ihr neues Buch schreiben zu können. Doch die junge Frau ahnt nicht das eine Gruppe brutaler Einheimischer ein Auge auf sie geworfen hat. Eines Nachts überfallen sie Jennifer in ihrer Hütte. Sie erniedrigen, quälen und vergewaltigen sie. Bevor sie jedoch die fast zu Tode gepeinigte Frau endgültig umbringen, fällt sie kraftlos in einen reißenden Fluss und wird weggespült. Entgegen aller Chancen überlebt Jennifer und hat ab sofort nur noch ein Ziel: Rache! Alles was die Männer ihr angetan haben, wird sie ihnen heimzahlen – nur diesmal viel, viel härter!

Puh, das war es also, das Remake des legendären Exploitation-Klassikers! Wirklich harter Tobak, ein Film den man nicht mehr wirklich als Unterhaltung bezeichnen kann, der aber trotzdem über die komplette Laufzeit an den Bildschirm fesselt. Das schlimme sind ja die ersten 20 Minuten, in der die Situation immer bedrohlicher wird und man als Zuschauer „leider“ ganz genau weiß was der armen Hauptdarstellerin bevor steht. Und dann sind sie da, die Minuten der Demütigung und Vergewaltigung! Und das wird nicht mal eben so abgeharkt, nein, das Martyrium der Jennifer Hills dauert nahezu 20 Minuten. 20 Minuten in denen man anfängt Täter zu hassen und sich auf die nachfolgende Rache zu freuen. Denn kein Rape ohne Revenge. Und ja, die Rache wird verdammt blutig und schmerzhaft ausfallen. Vielleicht ein wenig überzogen, aber nie so das man die Gewalt abfeiern möchte. Klar gönnt man den Wichsern einen qualvollen Tod, was Jennifer mit den Jungs allerdings anstellt lässt einem fast (aber wirklich nur fast) Mitleid bekommen. Das I Spit on your Grave so gelungen ist liegt aber Hauptsächlich an den tollen Darstellern. Allen voran natürlich die zierliche Sarah Butler, der man in der ersten Hälfte Ihre Angst und Qualen genauso abnimmt wie ihre Kaltblütigkeit am Ende! Aber auch die Täter spielen Ihre Rollen glaubhaft ohne zu Karikaturen des Bösen zu verkommen. Ob es nun sinnig ist, das der Sheriff der größte Drecksack von allen ist und Jennifer zur Torture-Expertin verkommt sei mal dahin gestellt… Für normale Zuschauer wird I Spit on your Grave wie damals das Original wohl ein ganzes Stück zu krass sein, Genre Fans sollten allerdings einen Blick riskieren!

 Punkte: 7 von 10

Mega Python VS Gatoroid

 

Nachdem eine neue Art von Riesen-Pythons die Everglades unsicher macht, beginnen die Park-Ranger damit Mutanten-Alligatoren zu züchten um die Bedrohung abzuwenden. Doch bald schon gerät der Kampf zwischen den gigantischen Tieren außer Kontrolle und ganz Miami ist in Gefahr!

 CGI-Creature Filme sind ja derzeit groß in Mode und Filme wie Mega Piranha und Sharktopus versuchen sich immer wieder in Sachen Stumpfsinn zu übertreffen. Ganz weit vorne dabei ist die Billig-Produktionsfirma The Asylum  die mit Mega Python VS Gatoroid ihr derzeitiges „Meisterwerk“ abliefert. Wo andere Filme des Genres immer mal wieder Langeweile aufkommen lassen, gibt es hier Kurzweil pur. Die debilen Schauspieler stolpern von einer haarsträubenden Szene in die nächste das es eine wahre Wonne ist. Der weibliche Sheriff punktet hier eben nicht durch Scharfsinn sondern eher durch Hotpants und einen immer zur Schau gestellten tiefen Ausschnitt (sogar in Uniform sind nur obersten Knöpfe des Hemdes auf!!!). Die Handlung geht immer recht straight voran und wenn gerade mal keine Monsteraktion über den Bildschirm flimmert wird einem die Zeit mit zum schreienden Dialogen versüßst! Beispiel gefällig?! „Dieses Wachstumsmittel hat starke Nebenwirkungen… Wie Aggressionen oder Akne!“ Super, oder?! Die Kreaturen-Effekte kommen natürlich komplett aus dem Rechner und sind eher auf PS2 Niveau, aber mit etwas besserem hat ja auch keiner gerechnet. Was ich Mega Python VS Gatoroid aber hoch anrechne, ist das immer mal wieder ein paar Handgemachte Körperteile durch die Gegend fliegen! Das vermisse ich ja immer ein wenig in ähnlichen Produktionen. Wer also schon immer mal sehen würde, wie Schlangen und Alligatoren ganze Züge verschlingen und Zeppeline aus der Luft pflücken sollte unbedingt zu diesem Machwerk feinster Trash-Unterhaltung greifen. Gute Unterhaltung ist garantiert! Ich hoffe The Asylum produziert auf ähnlichem „hohem“ Niveau weiter.

 Punkte: 7 von 10