Scream 4

Zehn Jahre sind vergangen seit der grausamen Mordserie in Woodsboro. Seitdem hat Sidney Prescott ihre Heimatstadt nicht mehr besucht. Doch nun kehrt sie zurück – und mit ihr auch der Ghostface-Killer. Erneut beginnt er seine sadistische Jagd auf Sidney und ihre Freunde. Aber diesmal mit neuen Regeln…

Anfang der 90er schaffte es Horror-Altmeister Wes Craven mit Scream einem totgesagtem Genre neues Leben einzuhauchen. Nach einer guten (Teil 2) und einer eher mäßigen (genau, Teil 3) Fortsetzung wurde es viele Jahre still um Scream, um dann im Jahr 2011 zurück zu kehren. Wenn ich ehrlich bin habe ich mit einem Slasher gerechnet, der sich hauptsächlich selber zitiert. Tja, und genau das ist es auch geworden, denn neben den aktuellen Horrortrends reflektiert Scream 4 auch seine eigenen Wurzeln, und das auf eine extrem unterhaltsame Weise! Wurde im ersten Teil noch über die Klassiker wie Halloween und TCM geredet, sprechen die Teens von heute über die gleichen Filme, nur halt deren Remakes! Genauso bekommen einfallslose Endlosreihen und Torture Porn ihr Fett weg, aber das immer mit einem nerdigen Augenzwinkern. Man merkt einfach das Scream halt auch immer noch ein Film für die Fans ist, für die es eine Menge zu entdecken gibt. Auch werden aktuelle Medien wie Social Network a la Facebook und Co. stark in den Fokus gestellt und natürlich vom Killer benutzt. Wer terrorisiert denn heute noch über das Handy wenn man seine Morddrohungen auch kostengünstig über das Internet posten kann. Das Wiedersehen mit alten Charakteren wie Sidney, Dewey und Gale machz Spaß und die Charaktere scheinen sich in den letzten Jahren wirklich weiterentwickelt zu haben. Die Stalk-Sequenzen sind mal wieder verdammt spannend inszeniert, wobei man natürlich in etwa weiß das es der jeweiligen Person jetzt an den Kragen geht. Hier wurde meiner Meinung auch ein wenig Potential verschenkt, warum nicht einfach mal jemanden entkommen lassen, das wäre mal eine Überraschung ;)! Besonders spannend ist natürlich das miträtseln wer denn nun der Killer ist. Scream 4 bieten eine hohe Anzahl an potentiellen Verdächtigen, die nach und nach das zeitliche segnen müssen. Die Finale Auflösung fand ich dabei nur mittelmäßig, aber es ist wohl schwer in einem Slasher heute noch wirklich überraschen zu können.

Ich muss sagen das ich mehr als  begeistert von Scream 4 war, ich hätte nicht gedacht das ein Film aus der Reihe nocheinmal so frisch rüberkommen könnte! Manch einem einem werden die dauernden Zitate und Anspielungen vielleicht nerven, ich fand es jedenfalls verdammt unterhaltsam!

Punkte: 8 von 10

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Veröffentlicht am 20. Oktober 2011 in Film-Reviews und mit , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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