Archiv für den Monat Oktober 2012

John Dies at The End Trailer

Dass das Buch John Dies at The End richtig klasse sein soll ist ja mittlerweile ein offenes Geheimnis. Ich habe es immer noch nicht gelesen und es stellt sich nun die Frage ob ich nicht lieber auf den Film warten sollte um mir nicht die Überraschungen zu nehmen. Regisseur Don Coscarelli hat ja ein Händchen für solch etwas humorvollere Horrorfilme, leider ist sein letzter Langfilm Bubba Ho-tep nun auch schon 10 Jahre her. Ich erwarte also entsprechend viel, der Trailer sieht jedenfalls herrlich fantastisch aus. Wer weiß, vielleicht besteht ja die Hoffnung das Rosebud John Dies at The End auf die Fantasyfilm Fest Nights im Frühjahr holt.

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The Reef

Was als idyllischer Bootsausflug beginnt endet in einem Alptraum: Die Yacht von 5 Freunden läuft auf ein Riff auf und droht zu sinken. Der seeerfahrene Luke meint das sich etwa 10 Meilen nördlich Land befinden muss, also begibt man sich schwimmend auf’s offene Meer hinaus. Doch nicht nur die Kräfte schwinden schnell, auch ein Weißer Hai kommt der kleinen Gruppe immer näher.

Seit frühester Jugend bin ich ein großer Fan von Tierhorrorfilmen und Haie haben es mir besonders angetan. Natürlich ist Jaws unerreicht und wird allenfalls vom hoffentlich irgendwann mal in Angriff genommenden Meg vom Thron gestürzt. Doch The Reef macht seine Sache überraschend gut und bietet puren, halbwegs realistischen Terror.

Dieser Terror geht aber gar nicht mal nur vom Hai aus. Sind die ersten 20 Minuten noch dazu da die Charaktere einzuführen (sympathisch, aber doch klar in Opfer und Überlebende eingeteilt ;)), kentert das Boot recht schnell und das Zittern beginnt. Mal ehrlich, ich kann mir wenig schlimmeres vorstellen als irgendwo allein ohne Aussicht auf Hilfe im weiten Ozean zu treiben. Dieser Schrecken wird von The Reef auch ziemlich eindringlich eingefangen. Es dauert bis die Gruppe sich dazu überwindet ins Wasser zu steigen und einer Rettung entgegen zu schwimmen an die nur Luke so wirklich zu glauben scheint. Die schier unendlichen Weiten, nur Wasser bis zum Horizont und die Ungewissheit unter einem sind Schrecken die nur all zu Realistisch sind. War da gerade etwas? Habe ich etwas an meinem Bein gespürt? Schwimmen wir in die richtige Richtung? Man kann sich recht gut in die missliche Lage der 4 Schwimmer versetzen. Ist die Spannungsschraube auch so schon fast bis zum bersten angezogen wird mit dem Auftauchen des Weißen Hais sogar noch eins draufgesetzt. Selten habe ich in einem Film einen Hai so gut in Szenen gesetzt gesehen! Die Schauspieler scheinen mit dem Tier oft wirklich im Wasser zu sein, keine Ahnung wie man diese Szenen verwirklicht hat. Nur ab und an war der Computer hier am Werk, ansonsten hat man Größtensteils wohl echte Hai-Aufnahmen verwendet. Es ist wahnsinnig bedrückend wenn sich Luke seine Taucherbrille aufsetzt, untertaucht und sich irgendwo weit hinten im ewigen Blau die massive Gestalt des Hais nähert. Auch hier hat man eher auf Realismus gesetzt und den Hai mehr als Tier und nicht als Monster dargestellt. Gut, ob ein Hai wirklich eine Gruppe so lange verfolgen würde und sich nicht eher mit seiner Beute aus dem Staub macht mag ich nicht zu sagen, effektiv ist es aber.

Aber nicht nur die spannende Inszinierung, auch die guten Darsteller machen The Reef zu einer richtigen Überraschung. Endlich mal keine blöden Teens sondern im Leben stehende Erwachsenen die Ihre Situation auch mal rational überdenken können. Alles zusammen macht diese Mischung aus Open Water und Jaws zu einem echten Geheimtip, nicht nur für Genre-Fans.

Punkte: 7 von 10

Collector’s Corner: The Evil Dead

Hallo, mein Name ist Rotze und ich möchte den Weiten des Internets etwas mitteilen was mir schon Lange auf der Seele liegt:

The Evil Dead ist überbewertet!

Damit werde ich wohl wieder den Unmut einiger hochgeschätzter Bloggerkollegen auf mich ziehen, aber mal im Ernst, The Evil Dead ist und war einfach nicht so gut wie er immer gemacht wird. Klar, die Splatter-FX waren damals der Hammer und sind selbst heutzutage noch charmant, aber sonst hat der Film eigentlich nichts was seinen Kultstatus rechtfertigt. Die Story ist nicht sonderlich spannend und weißt zu viele Längen auf und auch den Schauspielern merkt man ihre Amateur-Roots deutlich an. Ja, ich zähle auch Bruce Campbell dazu! Versteht mich nicht falsch, ich liebe Bruce in seinen selbstironischen Rollen, aber etwas ernsthaftes hat er einfach nicht drauf. So oder so, die tollen und kurzweiligen Nachfolger sind jedenfalls um längen besser als das Original.

Doch um den Film soll es in der Collector’s Corner ja eigentlich nur sekundär gehen, möchte ich hier doch viel lieber die ultraschnieke „Book of the Dead“-Edition aus England vorstellen. Die Verpackung ist dem berüchtigten Necronomikon nachempfunden und sieht und fühlt sich einfach spitze an! Beim aufschlagen fallen einem gleich die Original-Nachbildungen der Seiten auf die auch im Film zu sehen sind. Hat man die coolen Zeichnungen hinter sich gebracht findet man noch ein separates Booklett mit vielen Hintergrundinfos zu The Evil Dead und schließlich die DVD. Exklusives Rotze-Schmankerl sind natürlich die Autogramme der 3 Haupdarstellerinnen Ellen Sandweiss, Betsy Baker und Theresa Tilly. Als Krönung fehlen noch die Unterschriften von Bruce Campbell und Sam Raimi, mal schauen ob ich die irgendwann noch mal in die Finger bekomme.

Also, tolle Sammler-Edition, der Film ist „nur“ OK 😉

Evil Dead Red Band Trailer

Ich war lange Zeit skeptisch was das Evil Dead Remake angeht, lebt der (etwas überschätze) Klassiker meiner Meinung doch stark von seiner Indie-Atmosphäre. Nach den ersten 45 Sekunden des Trailers wollte ich den Film schon abschreiben, sah mir das ganze doch zu geleckt und glossy aus, doch dann dreht die Vorschau richtig auf! Wow, klasse! Durch den Soundtrack kommt richtiges Terror-Feeling auf, die Gore-FX sehen schon im Trailer recht krass aus und sogar die berüchtigte Wald-Sequenz ist dabei. Damn, der Hype hat mich!

Thankskilling 3 Trailer

Hui, wie konnte Thankskilling bis jetzt nur an mir vorbeigehen?! Eine Serie die Teil 2 überspringt und direkt mit 3 weiter macht kann ja wohl nicht schlecht sein, oder?! Habe gerade gesehen das es den Vorgänger in den USA auf DVD gibt, der wird bei meiner nächsten amazon.com Bestellung direkt mit den in den Einkaufswagen wandern. Teil 3 kommt jetzt erstmal auf VOD, ein Release auf Disc wird aber wohl nicht lange auf sich warten lassen. Der Trailer sieht jedenfalls schön trashig aus 😉

Zuletzt gesehen…

Red Dawn 7/10

Einer jener Action-Klassiker der mir irgendwie nie unter die Augen gekommen ist, um so überraschter war ich doch wie viel Spaß ich mit Red Dawn hatte. Klar, das ganze ist im Endeffekt Ami-Propaganda der übelsten Art, das aber so überzogen und ernsthaft das man aus dem Lachen oft nicht mehr rauß kommt. Dazu hat der Film noch ordentlich Productionvalue so dass es einige wirklich coole Action-Szenen gibt in denen auch Panzer und Flugzeuge zum Einsatz kommen. Patrick Swazyze und Charlie Sheen als junge Teenager zu sehen die sich der Besatzermacht stellen hat natürlich auch was für sich. Wenn man es also schafft 1 ½ Stunden das Gehirn auf Durchzug zu stellen (was den Michael Bay Kiddies ja nicht schwer fallen sollte) wird in Red Dawn beste Krawumm-Unterhaltung geboten.

Inception 9/10

Für mich das beste Beispiel für intelligentes Hollywood Kino! Ich habe Inception nun zum dritten mal gesehen und immer noch neue kleine Feinheiten entdeckt. Es tut irgendwie gut einen Blockbuster zu schauen der den Zuschauer auch mal ein wenig zum mitdenken nötigt. Dazu ist Inception auch noch Nolan typisch bombastisch insziniert, der Kampf im schwerelosen Raum begeistert mich auch heute noch.

The Guard 8/10

Ich liebe diesen Film, hier passt fast alles! Besonders der Humor und Hauptdarsteller Brendan Gleeson haben es mir angetan. Und wenn dann noch die geniale Western-Mucke einsetzt sind auch die kleinen Längen verziehen.

Warrior 7/10

Ich mag generell keine Sportfilme und wenn ich mir mal einen anschaue muss er sich mit dem übermächtigen Rocky messen lassen. Dafür das ich an sich auch nicht so viel mit dem UFC-Sport anfangen kann hat mir Warrior erstaunlich gut gefallen. Die Schauspieler machen ihren Job gut und die Geschichte ist auch ganz nett erzählt. Besonders in der zweiten Hälfte konnte Warrior bei mir durch die tollen Kämpfe und die doch recht emotionalen Ereignisse punkten 😉 Vorhersehbar, ein wenig kitschig, aber irgendwie fiebert man dann ja doch mit!

The Amityville Horror 5/10

Ja ja, ich weiß, das ist ein Klassiker usw.! OK, Amityville Horror hat auch die ein oder andere gruselige Szene (z.B. wenn der Priester das erste mal das Haus betritt), richtig vom Hocker konnte mich das alles aber nicht hauen. Wahrscheinlich ist man heutzutage einfach zu abgestumpf dafür und da ich den Film gerade zum ersten mal gesehen hatte bekommt er von mir auch keinen JugendRetro-Bonus. Besonders das Ende war doch auch aus damaliger Sicht total lahm, oder?!

From Beyond 5/10

Leider gibt es zwischendurch immer ein wenig Leerlauf, die Story ist an sich einfach nicht spannend genug. Wenn die Action dann aber mal losgeht blüht das Fanherz regelrecht auf, so schön schleimig sind die Effekte und Kreaturen. Und allein weil Ken Foree nur in Unterhose mit einem Küchenmesser bewaffnet einen Riesenwurm angreift sollte man den Film in seiner Sammlung haben.

Resident Evil Afterlife 7/10

Trotz all dem gehate gegen die Resi-Serie mag ich die Filme und halte Afterlife für bis dato den besten Teil. Massig Action, Blut und jede Menge EyeCandy werden hier geboten. Klar, die Dialoge sind strunzdoof, die Schauspieler schlecht und die Story wirr, trotzdem hatte ich meinen Spaß und darauf kommt es an.

Cabin In The Woods 8/10

Ich hatte es geschafft weder einen Trailer noch ein Review vorher gesehen/gelesen zu haben und dementsprechend ungespoilert konnte ich Cabin in the Woods genießen. Als Horrorfan habe ich tierisch Spaß mit dem Streifen gehabt. Leider gibt es in der Mitte einige Längen da hier von mehreren Möglichkeiten die denkbar langweiligste gewählt wurde. Na ja, vielleicht hat man das ja auch absichtlich so gemacht damit das Ende noch mal um so mehr reinhaut. Hier fahren die Macher ein wahres Feuerwerk an tollen Ideen auf das man sich kaum daran satt sehen kann.

The Darkest Day

An einem Tag wie jedem anderen bricht das Grauen über die Jefferson High herein: Schüsse fallen, Schreie hallen durch die Korridore und Schüler rennen panisch um ihr Leben. Das Undenkbare ereignet sich und die Schule wird Opfer eines Amokläufers. Traumatisiert versuchen die Überlebenden die Geschehnisse zu verarbeiten und einen Sinn in der Greultat zu finden.

Wenn man eine DVD aus der Störkanal Reihe von I-On New Media in den Player schiebt kann man eigentlich davon ausgehen das einem das etwas andere Filmerlebnis geboten wird (Savage und Dogtooth seien hier exemplarisch genannt). The Darkest Day thematisiert den Amoklauf an einer amerikanischen Schule und scheitert dabei katastrophal! Amokläufe gehören mittlerweile ja schon fast zum traurigen Alltag und haben dementsprechend bereits des öfteren den Weg auf die heimischen Bildschirme gefunden. Als überaus gelungene Genrevertreter sollte man auf jeden Fall We Need To Talk About Kevin und Elephant nennen, die es jeweils auf ihre ganz eigene Art schaffen den Zuschauer zu berühren.

Leider misslingt The Darkest Day genau das; Emotionen hervorrufen. Die Geschehnisse lassen einen komplett kalt, sei es der eigentliche Amoklauf, der recht nüchtern ohne große Action daher kommt oder das anschließende Trauma der Überlebenden. Jeder versucht auf seine eigene Weise mit den Ereignissen fertig zu werden, leider durch die Bank laienhaft und unglaubwürdig von den jungen Schauspielern vorgetragen. Man nimmt ihnen ihre Trauer und Frustration einfach nicht ab! Erschwerend kommt hinzu dass man für Hauptprotagonist Sean irgendwie keine Sympathien aufbauen kann. Der Typ nervt geradezu, ist mal der in sich gekehrte Einzelgänger und mal der Fels in der Brandung für seine Freunde.

Noch schlimmer ist aber das bei The Darkest Day ganz ganz tief in die in die Kitsch- und Klischee-Kiste gegriffen wurde. Das es das typische Sammelsurium an Highschool-Charakteren gibt kann man ja noch verschmerzen (wahrscheinlich ist das in den USA wirklich so!), aber warum muss man überall immer noch einen drauf setzen?! Der cool-hippe Lehrer muss natürlich den Helden spielen, wird angeschossen und stirbt mit dem Foto seiner Familie in der Hand. Emo-Held Sean war total in eine Schülerin verknallt, klar das diese auch nicht dem Killer entkommt, was in einer bewegenden (=ultrakitschigen) Trauerrede gipfelt. Und natürlich muss es noch den einen Schüler geben der mehr als alle anderen leidet und die Erlösung im Freitod sucht. Die sensationsgeilen Reporter sind ebenso mit von der Partie wie die Worte „Killerspiele“ und „schwarze Klamotten“ im Zusammenhang mit dem Amokläufer. Letzteres empfand ich übrigens als wirklich ärgerlich!

Wer zwischendurch nicht einfach ausschaltet dem wird mit einem melancholisch schwerem Klavier-Klimper-Score die Anteilnahme direkt über die Ohren ins Gehirn gedrückt. Das im Abspann auch noch die Namen sämtliche Opfer von Amokläufen in den USA aufgezählt wurden setzte dem Ganzen für mich die Krone auf. Die Macher hatten ja vielleicht gute Absichten mit The Darkest Day, leider hat man mich damit so überhaupt nicht erreicht. Genrefremde Zuschauer die sich bis jetzt auch noch nicht mit der Thematik auseinander gesetzt haben werden vielleicht etwas mit dem Film anfangen können, alle anderen greifen zu den oben genannten besseren Alternativen.

Punkte: 1 von 10

Vielen Dank an I-On New Media für das freundliche Bereitstellen der Rezensions-BluRay!

Abraham Lincoln Vampire Hunter

Nachdem Abraham Lincoln als Kind mit ansehen musste wie seine Mutter von einem Vampir getötet wurde sinnt er auf Rache. Die Jahre vergehen und als junger Mann wird Abraham unter die Fittiche des mysteriösen Henry Sturgess genommen der ihn alles über die Jagd auf die Kreaturen der Nacht lehrt. Doch mit der Zeit merkt Abraham das den Vampiren auf diese Art nicht beizukommen ist, haben sie sich in den Südstaaten der USA doch schon zu weit ausgebreitet. Er geht in die Politik um seine Ziele auf diese Weise zu erreichen, doch das Land ist zerrüttet und im amerikanischen Bürgerkrieg wird sich die Zukunft der Menschheit entscheiden.

„Alles Lüge!“ sang vor 15 Jahren schon die Punkband ELF und prangerte die leeren Versprechen unserer Politiker an! Immer wenn ich an den Trailer zu Abraham Lincoln Vampire Hunter zurück denke geht mir eben jenes Lied durch den Kopf. Dieser verprach uns zwar keine sicheren Renten, aber dafür kurzweilige Action, Witz und Spannung. Leider wurde im fertigen Film nichts davon gehalten.

Dabei hörte sich eigentlich alles im Vorfeld so vielversprechend an, waren mit Tim Burton als Produzent und Timur Bekmambetov auf dem Regiestuhl doch 2 Personen involviert die geradezu prädestiniert dafür waren einen düsteren Fantasyhorrorfilm abzuliefern. Doch leider enttäuscht Abraham Lincoln Vampire Hunter (im folgenden nur noch AL genannt) auf ganzer Linie. Schon lange habe ich im Kino schon kein Filmende mehr so herbei gesehnt, wäre ich nicht in Begleitung gewesen hätte ich den Saal evtl. sogar vorzeitig verlassen. Auch nachdem der Streifen mehrere Tage gesackt ist kann ich einfach nichts wirklich positives an ihm finden. Größtes Problem von AL ist die extreme Vorhersehbarkeit und die dadurch entstehende Langeweile. Es gibt keine Überraschungen oder Highlights, wer schon mehr als 5 Genrefilme gesehen hat kann wirklich jede Wendung vorhersagen: Vom wahren Hintergrund des immer Sonnenbrille tragenden Mentors, über die verbotene Liebesbeziehung bis hin zum Verrat (oder doch nicht) des treuen Gehilfens.

OK, vorhersehbar und unoriginell ist Resident Evil Retribution auch und der kam hier ja noch ganz gut weg. Resident Evil bietet zum Ausgleich für die strunzdoofe Geschichte aber richtige fette Action, leider versagt AL auch dabei. Die CGI-Effekte waren schlecht (ich verweise hier mit Graus auf die Stampede-Sequenz), die Kämpfe an sich eher unspektakulär und das 3D ein wahrer Graus. Letzteres wurde viel zu selten pfiffig oder beeindruckend genutzt, zusätzlich wurde das Bild dadurch teilweise so dunkel das man nur schwer etwas erkennen konnte. Heutzutage ist man da wirklich besseres gewohnt und auch hier tut es mir fast schon weh wieder auf Resident Evil verweisen zu müssen 😉 Auf der haben Seite kann AL dafür ein paar nette Vampire verzeichnen, zumindest wenn diese Ihre Monster-Form annehmen. In menschlicher Gestalt sind es natürlich die versnobten Südstaaten-Pinkel, GÄHN! Dafür das Abraham eine Axt als Hauptwaffe auserwählt hat geht es überraschend unblutig zur Sache. Klar es fliegt auch mal ein Kopf durch die Gegend, die meisten FX gehen aber im bereits erwähnten viel zu dunklem Bild unter.

Ihr merkt schon, ich kann kein gutes Haar an AL lassen. Wenn der Film sich wenigstens nicht selber noch so furchtbar ernst genommen hätte wäre einem vielleicht noch der ein oder andere Schmunzler vergönnt gewesen! Aber bis auf die typischen pseudocoolen Hollywood-Oneliner herrscht Ebbe an der Trash-Front.

Wenn überhaupt kann ich jedem nur dazu raten sich Abraham Lincoln Vampire Hunter mal auf Scheibe aus der Videothek oder von Lovefilm auszuleihen. Der Kauf der DVD, geschweige denn ein Kinobesuch lohnen sich nicht.

Punkte: 3 von 10

Stitches Trailer

Ah, da ist er ja endlich, der erste richtige Trailer zum Horror-Spaß Stitches! Ich hatte den Film dieses Jahr schon auf dem Fantasyfilm Fest gesehen und war total begeistert. Stitches hat witzige und originelle Ideen, blutige Splatter-FX, einen herrlich schwarzen Humor und am wichtigsten: Einen Killer-Clown! An einen hiesigen Kino-Release glaube ich ja noch nicht so recht, wahrscheinlich wird der Streifen hier direkt auf DVD/BD erscheinen. Horrorfans sollten sich Stitches aber unbedingt vormerken.

The Lords of Salem Trailer

Wurde der Lords of Salem Trailer bis jetzt nur auf einigen Rob Zombie Konzerten gezeigt (und war in dementsprechend schlechter Qualität verfügbar), hat es die Vorschau nun endlich auch in der HD Version ins Netz geschafft. So richtig auf den fertigen Film lässt das Ganze zwar noch nicht schließen, aber die Bilder haben definitiv Atmosphäre. Und auch wenn es einige negative Reviews von der TIFF-Weltpremiere gab, The Lords of Salem ist einer meiner meisterwarteten Filme 2013!