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The Green Inferno Trailer

Ich mag ja Eli Roth, seine Filme sind zwar wahrlich keine Meisterwerke, weisen aber dennoch immer einen recht hohen Unterhaltungsfaktor auf. Sein neuester Streifen The Green Inferno sollte eigentlich schon letztes Jahr erscheinen, hat dann aber scheinbar einige Probleme mit dem Verleiher bekommen. Wie dem auch sei, im September kommt er in den USA in die Kinos und Ende des Jahres sollte dann auch der hiesige Heimkino-Release folgen. Um die Zeit bis dahin zu überbrücken hier schon mal der ziemlich fetzige Trailer:

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The Green Inferno Teaser

Keine Ahnung warum, aber immer wenn der Name Eli Roth ins Spiel kommt steigen meine Erwartungen… Zugegeben, mal wieder einen Kannibalenfilm der im Dschungel spielt zu sehen hätte schon was und der erste Teaser zu The Green Inferno kommt schon dreckig rüber. Vielleicht haben wir ja Glück und jetzt da Roth mal wieder direkt auf dem Regiestuhl platz genommen hat kommt etwas vernünftiges dabei rauß. Wobei, so die Überfilme waren Hostel und Cabin Fever auch nicht…

Aftershock

Party, Party ,Party! Mehr haben „Gringo“ und seine beiden feierwütigen Kumpels auf ihrer Chile-Tour nicht im Sinn. Da trifft es sich gut das man auf ein gleichgesinntes Damentrio trifft mit der man von da an die Gegend unsicher macht. Doch eines Abends wird der guten Laune jäh ein Ende gesetzt als ein verherendes Erdbeben das Land erschüttert. Man kann sich zwar gerade noch so aus der völlig zerstörten Disco retten doch auf den Straßen herrscht das Chaos. Aber es kommt noch schlimmer, die Insassen des örtlichen Gefängnisses konnten fliehen und ziehen nun brandschatzend durch die Straßen.

Endlich ein neuer Film von Eli Roth! Na ja nicht ganz, das will einem zwar die Werbekampagne weiß machen in dem sein Name immer zuerst genannt wird, letztendlich ist er bei Aftershock jedoch nur als Produzent und Schauspieler in Aktion. Egal, der erste Trailer sah recht kurzweilig aus und versprach GuteLaune-Genrekost in der Katastrophenfilm und Quasi-Slasher aufeinander treffen. Generell ist dieses auch der größte Pluspunkt des Films, die Idee ist frisch und auch Chile als Handlungsort hat man bis dato nicht all zu oft gesehen. Die Charaktere sind die typischen Abziehbilder wie man sie auch schon aus Roths anderen Produktionen und Filmen kennt: Feierwütige Teens / mitte Dreißiger die während ihres Urlaubes nur saufen und vögeln im Kopf haben. Allerdings muss man sagen das besonders das männliche Trio recht sympathisch rüber kommt, es macht einfach Spaß ihnen bei ihrem Trip durch Südamerika zuzuschauen. Ich würde sogar so weit gehen das mir die ersten 20 Minuten bevor das Erdbeben losgeht noch am besten gefallen haben.

Kommen wir nun also zur großen Katastrophe die ich mir schon etwas wuchtiger gewünscht hätte: Ein paar runterfallende Decken, verschüttete Menschen und Kamergewackel wie in den alten Enterprise-Folgen. Wer hier spektakuläre Aktion im Stil der Final Destination Filme erwartet könnte enttäuscht werden. Die in Trümmern liegende Stadt kommt dafür recht authentisch rüber, auch die um sich greifende Hysterie wird gut eingefangen. Der ein oder andere nette Splatter-Effekt hätte vielleicht nicht schaden können aber da fehlte es wohl am Budget. Irgendwann begegnet unsere schon leicht dezimierte Gruppe dann aber einer aus dem Gefängnis entlaufenden Gang und damit beginnen die Probleme von Aftershock. Nicht nur das alles was von nun ab passiert recht vorhersehbar ist, der Flow wird immer wieder durch unpassende ernste Momente unterbrochen die einem aus der an sich kurzweiligen Atmosphäre raußreißen. „Höhepunkt“ ist eine Vergewaltigungs-Sequenz die an sich zwar in den Kontext der Geschichte passt aber irgendwie nicht so recht zum Rest des Filmes. Außerdem erfolgt das Ableben unserer Helden nach einer seltsamen Dramaturgie die sich irgendwie komisch da einfach zu ernsthaft anfühlt. Der Erdbeben-Aspekt tritt fast vollständig in den Hintergrund und Aftershock mutiert zum Slasher in der unsere Truppe sich vor der marodierenden Gang retten muss. Wo die ganzen Polizisten plötzlich abgeblieben sind , man weiß es nicht. Ein weiteres Ärgernis ist das die finale Schlusssequenz schon dick im Trailer gespoilert wurde. Man weiß also wer am Ende übrig bleibt und welches Schicksal sie/ihn erwartet.

Aftershock konnte die Erwartungen an einen kurzweiligen Genrefilm leider nicht ganz erfüllen, punktet aber durch sein frisches Szenario. Kein wirkliches Muss auf dem Fantasyfilm Fest, aber auf DVD/BD kann der geneigte Filmfreund mal einen Blick riskieren.

Punkte: 6 von 10

Aftershock Trailer

Eli Roth schlägt mit seiner bereits aus Hostel bekannten Formel aus Sex und Gewalt erneut zu! In Aftershock wird nun noch ein wenig Katastrophenfilm dazugemixt und fertig ist der nächste potentielle Partyhit. Der Trailer macht jedenfalls Lust auf mehr, auch wenn scheinbar das Ende schon dick darin gespoilert wird… Anschauen auf eigene Gefahr 😉

Aftershock Trailer

Frisch aus den Weiten des Internets hier der Trailer zu Aftershock, dem neue Horror-Katastrophen-Mischmasch unter Beteiligung von Hostel-Guru Eli Roth. Es geht mal wieder um eine Gruppe Amis die in Chile Urlaub machen und dort Opfer eines verheerenden Erdbebens werden. Doch damit nicht genug, flüchten dadurch doch aus der benachbarten Haftanstalt diverse Schwerstkriminelle, die natürlich nichts besseres zu tun haben als Jagd auf die unschuldige Bevölkerung zu machen. Na ja, der Trailer sieht jetzt nicht all zu spannend aus, allerdings konnte Aftershock einige wirklich gute Kritiken von seiner Premiere auf dem TIFF einheimsen. Lassen wir uns überraschen, wobei der Katastrophen-Part weitaus interessanter klingt als die nachfolgende Slasher-Hatz durch die zerstörten Straßen.