#Horrorctober 2014: Willow Creek

Jim und Kelly sind auf den Weg in die Wälder um Willow Creek um dort eine Dokumentation über den legendären Bigfoot zu drehen. Genau in diesen Wäldern sind vor vielen Jahren die vermeintlich echten Aufnahmen der Kreatur entstanden über die bis heute diskutiert wird. Die Warnungen der hiesigen Bewohner in den Wind schlagend begeben sie sich mit Ihrer Camping-Ausrüstung tief in die unberührte Natur. Doch schon in der ersten Nacht scheint etwas das Zelt zu umkreisen. Ob Bär, Bigfoot oder der typische Redneck-Hinterwäldler werden Jim und Kelly schneller heraußfinden als ihnen lieb ist.

Willow Creek
ist wohl ein FoundFootage-Vertreter in seiner reinsten Form. Viele Zuschauer werden nicht viel damit anfangen können und den Film als gähnend langweilig abstempeln. Und irgendwie könnte ich das auch nachvollziehen, passiert doch nicht wirklich all zu viel. Es dauert geschlagene 30 Minuten bis das Pärchen endlich mal im Wald ankommt, davor gibt es nur Interviews mit potentiellen Bigfoot-Gläubigern und die ein oder andere Probeaufnahme für die Dokumentation zu sehen. Nicht wirklich mitreißend, aber immerhin sind Jim und Kelly halbwegs sympathisch dargestellt so dass sie einem wenigstens nicht auf die Nerven gehen. Anschließend gibt es viel herumgerenne in den tiefen Wäldern, wobei die Landschaft wirklich toll ist.

Erst in den letzten 20 Minuten spitzt sich die Lage der beiden Hobbyfilmer immer mehr zu und es kommt dann auch richtig Gruselstimmung auf. Für mich jedenfalls, wer Blair Witch Project und Paranormal Activity schon lahm fand wird von Willow Creek wohl ähnlich enttäuscht werden denn viel zu sehen gibt es nicht. Seltsame Geräusche, Steine die ans Zelt geworfen werden und rascheln im Gebüsch… Das war es im Großen und Ganzen. Ich kann mich aber immer recht gut auf solche FoundFootage-Filme einlassen und fiebere dementsprechend mit. Das Ganze endet dann in einem ziemlich kuriosen Finale das leider die ein oder andere Frage offen lässt und uns zu schmissiger Rockmusik in den Abspann schickt.

Also, wer mit dem Genre etwas anfangen kann sollte ruhig mal einen Blick riskieren, wobei Willow Creek über weite Strecken ein wenig zu konventionell daherkommt. Von Bobcat Goldthwait (God Bless America) hätte ich etwas mehr erwartet.

Punkte: 6 von 10

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Veröffentlicht am 12. Oktober 2014 in Film-Reviews und mit , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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