Fantasyfilm Fest Nights 2014: Wolf Creek 2

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Mick Taylor zieht mit seinem Truck wieder durch das Outback um eben jenes vom Abschaum der Menschheit zu säubern. Dieser Abschaum kann alles und jeder sein, so wie es dem mehr als leicht durchgeknallten Mick gerade passt: Farmer, Tramper, Touristen und sogar Polizisten stehen auf seiner Abschussliste. Einmal in seinem Visier scheint es kein Entkommen mehr zu geben.

Wolf Creek hatte mir damals auf Grund seiner tollen Landschaftsaufnahmen und dem sympathischen Bösewicht recht gut gefallen und obwohl beide Faktoren auch im zweiten Teil zu finden sind verließ ich doch etwas enttäuscht das Kino. Aber fangen wir vorne an, beginnt der Film doch mit einer ultrabrutalen Einleitungssequenz die direkt die Weichen für die nächsten 90 Minuten stellt. Wolf Creek 2 legt noch mal eine ordentliche Gore-Schüppe drauf so dass man selbst als erfahrener Genre-Fan teilweise große Augen macht. Aber nur Gewalt macht nun mal noch lange keinen guten Film und an den restlichen Zutaten hapert es leider. Sei es das ultranervige deutsche Pärchen (mit teilweise unverständlichem Akzent), viel zu vielen viel zu langweiligen Verfolgungsjagdten oder dem generellen Hang zu Übertreibungen. „Von allem ein wenig mehr“ scheint das Motto des Films gewesen zu sein, leider driftet er dadurch zunehmend in eine arg überzogene und unrealistische Richtung ab. Ich will hier nicht spoilern aber beim Finale kam ich aus dem Kopfschütteln gar nicht mehr herauß. Was man Wolf Creek 2 zu gute halten muss ist mal wieder das famose Spiel von John Jarrat als Aussi-Maniac Mick Taylor der sich immer einen trockenen Spruch auf den Lippen durch sämtliche Altersschichten metzelt. Außerdem bietet der Film einige sehr coole Szenen in denen auf pfiffige Weise mit der Musik gespielt wird so dass zwischen all dem Terror auch der ein oder andere (kurze) Funken Humor aufblitzt. Leider ist der Rest aber viel zu bekannte Slasherkost die weder wirklich spannend noch überraschend ist. Schade.

Punkte: 5 von 10

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Veröffentlicht am 23. März 2014 in Film-Reviews und mit , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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