Blind Alley

Da sie am nächsten Morgen ein wichtiges Vortanzen hat und ihre Waschmaschine kaputt ist begibt sich die junge Rosa spät Nachts noch in den Waschsalon der am Ende der nahegelegenen Sackgasse liegt. Als plötzlich ein Straßenpenner den Raum betritt bricht Rosa in Panik aus, doch ein sympathischer junger Mann eilt ihr zu Hilfe. Die beiden kommen sich langsam näher, zu spät bemerkt Rosa die Wäsche des Mannes die scheinbar blutgetränkt ist…

Ok, stellen wir 2 Sachen mal direkt zu Anfang klar:

– Haupdarstellerin Ana de Armas ist so was von niedlich, hoffentlich sieht man die Dame zukünftig noch öfters!

– Es gibt einige wirklich nette Farb- und Bildspielereien die Blind Alley wenigstens etwas von der Genrekonkurrenz abhebt.

Tja, das war es dann leider auch schon mit den positiven Aspekten von Blind Alley. Schade, denn eigentlich bietet der Film den ein oder anderen interessanten Aspekt, diese werden aber leider nur kurz angeschnitten und dann nicht wieder aufgegriffen. Was hat es mit Rosas Schlaflosigkeit auf sich; warum hat sie ein so seltsames Verhältnis zu ihrer Schwester; was sind das für seltsame Flashbacks?! Fragen über Fragen die leider nicht beantwortet werden.

Die Location an sich ist auch nett, der Waschsalon am Ende einer Sackgasse ist in der Nacht ein gespenstischer Ort, bietet aber leider nun mal nicht all zu viel Abwechslung. Auch der Killer macht am Anfang nicht viel mehr als ihr von draußen zu drohen. Ach ja, hatte ich erwähnt das es knapp 30 Minuten dauert bis es überhaupt mal losgeht… BEI EINEM 73 MINTEN FILM! Und damit sind wir auch schon beim größten Problem von Blind Alley, es passiert einfach zu wenig. Letztendlich besteht der Film aus einem mehr oder weniger lahmen Katz und Maus Spiel, einem mehr oder weniger lächerlichen Twist und einem mehr oder weniger aktionreichen Finale. Man hat das Gefühl einen Kurzfilm zu sehen der mit (viel zu) vielen Füllszenen (extrem) in die Länge gezogen wurde. Als 30 Minuten Shorty wäre Blind Alley durch die schöne Farbgebung in einigen Szenen bestimmt ein Knaller geworden. Auch der Twist hätte viel besser in einen Kurzfilm gepasst, so wirkt das Ganze nur lächerlich und an den Haaren herbeigezogen.

Tja, und das war es dann leider auch schon, viel mehr gibt es zu Blind Alley auch nicht zu schreiben. Wenn überhaupt solltet Ihr bei Interesse die Videothek Eures Vertrauens zu Rate ziehen, ich bin mit dem Kauf jedenfalls nicht Glücklich geworden.

Punkte: 3 von 10

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Veröffentlicht am 14. April 2013 in Film-Reviews und mit , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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