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4 Fliegen auf Grauem Samt 5/10

In Argentos dritten eigenem Film blitzt schon ab und an die Genialität seiner späteren Werke auf, größtenteils ist mir 4 Fliegen aber zu roh und unzusammenhängend. Mal abgesehen von den schlechten Schauspielern wirken viele Szene zwar atmosphärsich dicht, sind an sich aber oftmals einfach dämlich (Stichwort Mord im Park/Zoo). Das plötzliche Ende serviert dann nochmal eine schnelle Erklärung der Vorfälle die aber nicht so wirklich passen mag. Natürlich war die Story in Argentos Filmen schon immer eher zweitrangig, hier waren diese Defizite aber wirklich arg offensichtlich.

Fear X 3/10

Was ein Langweiler, selten haben sich 90 Minuten mehr gezogen! Der Anfang ist ja noch recht spannend, leider verläuft sich der Paranoia Aspekt viel zu schnell. Unterbrochen wird das ganze immer wieder von Traum-Sequenzen, die irgendwie nicht zum Rest des Filmes passen wollen. Die Auflösung kommt viel zu früh und das Ende ließ mich dann nur noch unzufrieden im Sessel zurück. Trotz John Turturro nicht einmal ansatzweise eine Empfehlung.

Class of Nuke’Em High 6/10

Einer der frühen Troma-Filme, der noch ein wenig die Derbheit der späteren Werke vermissen lässt. Trotzdem ein mehr als spaßiges Trash-Filmchen mit coolen Ideen, fetziger Mucke und naiven partygeilen Collegekids. Man merkt allen beteiligten den Spaß regelrecht an den sie beim drehen hatten und das überträgt sich auch auf den Zuschauer.

Class of Nuke’Em High 2 7/10

Als Troma-Fan muss ich diesen Film einfach lieben. Zu 60% scheint der Streifen aus CloseUps auf Bikinihintern zu bestehen, die restlichen 40% stolpern die Akteure durch knallbunte Szenarien und haben sichtlich Spaß dabei! Sinnlos, bescheuert, mit cooler Musik und viel liebe zum Detail ist Class of Nuke’Em High 2 ein absolutes Muss für alle Fans von „real Independent Cinema“!

Batman Begins 7/10

Schnell vor dem großen Double den ersten Teil der Nolan Trilogie noch einmal angeschaut! Batman Begins kann auch nach 7 Jahren nahezu komplett überzeugen. Besonders der Anfang mit Batmans Origin Geschichte gefällt mir immer wieder gut. Die zweite Hälfte lässt dann leider ein wenig nach, was besonders an dem fehlen eines richtig fiesen Bösewichts liegt. Scarecrow ist viel zu schnell ausgeschaltet und Ras Al Gul hat ja eigentlich auch nur „gutes“ im Sinn 😉 Mittlerweile wirkt der ein oder andere Effekt ein wenig Cheesy und die gewollt flapsigen One-Liner fand ich auch nicht immer passend. Trotzdem immer noch ein Highlight unter den Superhelden Filmen.

The Dark Knight 10/10

Grossartig! Immer wieder! Zum dritten mal jetzt auf der großen Leinwand gesehen und ich bin immer noch geflasht!

Der Soldat James Ryan 6/10

Saving Private Ryan war doch um einiges zäher als ich in Erinnerung hatte. Es gibt zwar viele wirkliche eindringliche Szenen und der Schrecken des Krieges kommt darin gut rüber, vieles fühlt sich aber auch arg in die Länge gezogen an. Dazu kommt eine gehörige Portion Kitsch (Betender Sniper, die letzte Szene) und Übertreibungen (der Twist mit dem freigelassenen Deutschen)!

Tucker & Dale VS Evil 8/10

Ich hatte den damals auf dem Fantasyfilm Fest gesehen und schon wieder ganz vergessen wie extrem lustig der doch ist! Tucker&Dale ist eine wunderbare Hommage an das Backwoodslasher-Genre die die typischen immer wieder auftauchenden Mechanismen gekonnt aufs Korn nimmt. Selten hat man 2 so symphatische Hillbillies gesehen und es ist eine wahre Freude dabei zuzuschauen wie sie von ein Missverständnis ins nächste stolpern.

Pick Me Up 4/10

Selbst unter Berücksichtigung das Pick Me Up gerade mal 60 Minuten geht weißt der Film noch zu viele Längen auf. Aus der an sich netten Grundidee von 2 rivalisierenden Serienkillern wird einfach zu wenig gemacht und das ganze gipfelt dazu noch in einem ziemlich doofen Schlusstwist. Eine der schwächsten Folgen der ersten Masters of Horror Season.

The Hole 4/10

Teenyhorror war ja in den 80ern ziemlich beliebt und weiß auch heute noch mit Klassikern wie The Lost Boys und Monster Squad zu überzeugen. Leider schafft es Joe Dante nicht an die alten Tugenden anzuknüpfen. Nicht nur das die Grundidee (Teens müssen sich ihren Ängsten stellen) recht ausgelutscht ist, leider gibt es zwischen den Gruselattacken auch zu viele Längen. Dazu verhalten sich die Kids absolute bescheuert z.B. wird der jüngste Sproß auf dem Höhepunkt der Geschehnisse komplett alleine mitten in der Nacht im Garten zurück gelassen. Da darf man sich auch nicht wundern wenn das schief geht.

The Mist 8/10

Ganz großartig! Heute zum ersten mal in der Schwarz/Weiss Version gesehen und hier funktioniert der Nebel wirklich klasse als Hommage an die 50er Jahre Monstermovies! Großer Pluspunkt des Films ist das es direkt losgeht und nicht erst über 30 Minuten Charaktere eingeführt werden. Die CreatureFX sind wirklich nett anzusehen, auch hier überzeugt eher die BK/WH Version da die CGI nicht ganz so offensichtlich sind. Das oft erwähnte Ende ist so mit das heftigste was ich in einer Hollywood-Produktion je gesehen habe. Wahnsinn und ein schöner Schlag in den Magen.

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Veröffentlicht am 30. Juli 2012 in Zuletzt gesehen... und mit , , , , , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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