The Return of the Living Dead

Zwei tölpelhafte Angestellte eines medizinischen Warenlagers erwecken versehentlich eine Leiche wieder zum Leben, die von einem unstillbaren Hunger auf menschliche Gehirne geplagt wird. Zum Glück gelingt es ihnen den allzu lebhaften Toten wieder einzuäschern. Doch als durch den Rauch seine Reste auf den nahe gelegenen Friedhof geschwemmt werden rüttelt das die ganze Bande fleischfressender Zombies aus dem wohlverdienten ewigen Schlaf.

Es gibt Filme bei denen läuft einem bei jedem Anschauen ein erneuter wohliger Schauer über den Rücken, Filme die ganz einfach zu Recht absoluten Kultstatus genießen. Ihr ahnt es schon, The Return of the Living Dead gehört ganz klar in diese Kategorie. Dieses wunderbare Zombie-Filmchen von 1985 versprüht auch heute noch eine Leichtigkeit von denen aktuelle Genre-Produktionen nur träumen können. Return war damals einer der ersten Filme die die Zombie-Thematik eher humorvoll nahmen und beginnt gleich mit einer Erwähnung von Night of the Living Dead. Trotzdem kommt der Horror nicht zu kurz, die Untoten sind auf Gehirne aus und die bekommen sie auch. Die Effekte sind aus heutiger Sicht natürlich relativ angestaubt, bieten dafür aber den typischen 80-Charme der von vielen so geliebt wird. Die nach Neuprüfung erreichte 16er Freigabe geht aber mehr als in Ordnung, kaum zu glauben das Return bis vor kurzen noch indiziert war. Schön das der Film nun auch einem breiten Publikum zugänglich gemacht wurde. Nicht nur dass hier bereits 20 Jahre vor 28 Days Later rennenden Zombies gezeigt werden, nein, Return bietet auch einen der besten Soundtracks der Filmgeschichte. Neben dem Gänsehaut verursachenden Maintheme werden immer wieder passend Punkrock-Songs eingespielt die das Geschehen perfekt untermalen. Zu dem gibt es eine Vielzahl ikonischer Szenen (Strip auf dem Friedhof, „Send more cops!“ ect) die bis dato in vielen Genre-Filmen zitiert werden.

Return of the Living Dead ist ein Meilenstein des Zombiefilms und unterhält auch heute, mehr als 25 Jahre nach seiner Entstehung, auf’s Allerfeinste.

Punkte: 8 von 10

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Veröffentlicht am 30. Juni 2012 in Film-Reviews und mit , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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