The Exterminator

Nach Vietnamkrieg und Flucht aus der Gefangenschaft der Vietkong führen John Eastland und sein farbiger Freund Michael Jefferson in New York ein einfaches und friedliches Leben, bis ein Verbrechen geschieht. Mit mutigem Einsatz können die beiden ehemaligen Frontkämpfer einen Raubüberfall verhindern. Doch die Verbrecher kehren zurück. Sie fallen über Jefferson her, der den Anschlag überlebt, aber für immer gelähmt bleibt. Die Geschichte vom „Exterminator“ ist die grausame Rache John Eastlands an der New Yorker Unterwelt. Gnadenlos wütet er unter den Drogenhändlern, Dieben und Gangstern und wird nach einer Serie spektakulärer Morde beinahe zum Volkshelden. Die Behörden jedoch müssen diesen privaten Rachefeldzug stoppen, denn selbst die Regierung in Washington ist inzwischen besorgt.

Würde The Exterminator heutzutage in die Kinos kommen würde er wohl so aussehen wie Punisher War Zone! Ohne Zweifel ist der zweite Punisher ein klasse Revenge-Reißer geworden, trotzdem ist es gut das The Exterminator schon einige Jährchen auf dem Buckel hat! Denn damals war zwar nicht alles besser, aber immerhin anders und nicht so glattgeleckt wie heute (OK, das ist der Punisher ja nun auch nicht). Wo heute der Held in einer Montage mit fetziger Musik unterlegt seine Waffenarsenal zusammenstellt, sitzt John Eastland ruhig an seinem Schreibtisch und präpariert seine Patronen für den kommenden Streifzug gegen das Verbrechen! Überhaupt besitzt The Externinator eine herrlich sleazige Atmosphäre und New York kommt als dreckiger Moloch richtig gut zur Geltung. Das die Schauspieler (besonders die Gangs) mal mehr und mal viel mehr zum Overacting neigen kann man bei dem Productionvalue locker verzeihen. Viel herber fallen da schon die etwas holprigen Szenenübergänge auf: Da hat John plötzlich schon eines der Gangmitglieder in seiner Gewalt oder er weiß wie aus dem nichts wie er an den bewachten Gangsterboss herankommt. Egal, dafür kommt so gut wie keine Langeweile auf und der Exterminator zeigt keine Gnade bei seinen Opfern. Das der auf dem Cover versprochene Flammenwerfer nur dezent zum Einsatz kommt ist traurig aber gerade noch verschmerzbar ;). Richtig blöd fand ich aber das Ende, irgendwie hat man das Gefühl das da doch noch was kommen müßte aber schon flimmert der Abspann über den Fernseher. Es gibt wohl noch einen Nachfolger, der aber weitem nicht den Bekanntheisgrad wie der Vorgänger hat und der mir auch noch nicht unter die Finger gekommen ist.

The Exterminator ist wohl keiner der großen Kulthits und letztendlich auch nur noch für Genre-Fans interessant. Ich wurde aber 100 Minuten gut unterhalten und freue mich den jetzt in der schicken Arrow-Video VÖ im Regal stehen zu haben.

Punkte: 6 von 10

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Veröffentlicht am 16. November 2011 in Film-Reviews und mit , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Ein Kommentar.

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