The Beyond

Lisa, ein junges Mädchen aus New York und ihr Freund Martin wollen ein altes Hotel in einer amerikanischen Kleinstadt renovieren. Sie haben große Hoffnungen auf die Zukunft und wollen sich eine eigene Existenz aufbauen. Lisa hat das Haus geerbt, doch schon bald kommt es zu einem schrecklichen Unfall, bei dem ein Handwerker stirbt. Ein anderer verschwindet während der Sanierung spurlos. Als Lisa schließlich Besuch von der blinden Emily bekommt, die sie vor kommenden Unheil warnt, offenbart sich ein düsterer Fluch. Trotz allen Warnungen geht Lisa nicht darauf ein, sie ahnt nicht, welches Geheimnis hinter den grausamen Ereignissen liegt. Das Hotel steht an einem magischen Ort, auf einem der 7 Tore des Schreckens.

Es gibt Filme die sieht man in seiner Jugend und behält sie als ganz große Klassiker in Erinnerung. 10 – 15 Jahre später kauft man sich dann die entsprechende DVD dazu, nimmt sich einen Abend um diese ganz besondere Erinnerung wieder aufleben zu lassen und wird dann bitter enttäuscht! Wo ist die knallige Aktion hin, wo die fetzigen Sprüche?! Was, nach DEM Film konnte ich damals Nächte lang nicht schlafen?! Angestaubt, langweilig und überhaupt total doof! Wohl jeder von uns hat diese Erfahrung schon gemacht. Bei The Beyond (oder auf Deutsch: Geisterstadt der Zombies) ist dies Gott sei Dank nicht der Fall. Klar, vieles wirkt natürlich heutzutage altbacken, aber dieses gewisse Etwas, dieser ganz besondere Charme von damals überwiegt einfach. Die Story kann man dabei getrost vergessen da hier scheinbar mehr oder weniger nur Szenen aneinandergereiht wurden die zum gruseln oder ekeln verleiten sollen. Aber schon allein die herrliche Musik oder die genialen Soundeffekte machen The Beyond sehenswert. Wunderbar wie hier die Türen knarzen, die Untoten heulen oder das Blut literweise aus den Wunden gluckert! Und wo wir bei Blut sind, neben einigen recht lächerlichen aber dafür witzigen Effekten (Stichwort Hund und Spinnen) sind die Gore-FX Fulci typisch auch heute noch aller erste Sahne! Allein schon die „Säure auf Gesicht“-Sequenz wird Gore-Hounds das kalte Herz höher schlagen lassen! Wenn dann am Ende die totale Zombie-Apokalypse losbrichte wird einem wieder klar das auch die langsamen und schlurfenden Untonten verdammt bedrohlich sein können. Insgesammt ist es mal wieder schön einen Film zu sehen der sich Zeit für seinen Szenenaufbau nimmt und nicht von einer Sequenz zur nächsten springt. Es gibt also auch aus heutiger Sicht nichts zu meckern an The Beyond und so kann ich nur jedem Horrofan empfehlen diesen Klassiker der 80er Jahre mal wieder in den Player zu schieben!

Punkte: 7 von 10

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Veröffentlicht am 12. November 2011 in Film-Reviews und mit , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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