Die ersten Stunden in Rise of Nightmares.

Brrrr, die Grafik ist eher auf PS2 Niveau und viele Gamer werden wohl durch die Kinect Steuerung abgeschreckt die nunmal nicht an die Genauigkeit eines Pads heran kommt. Nein, Rise of Nightmares wird höchswahrscheinlich kein Verkaufsschlager werden, trotzdem macht das Spiel richtig Spaß. OK, man sollte vielleicht schon ein Faible für trashige Horrorfilme mitbringen, wenn man sich aber ein wenig auf die Geschichte und Spielmechanik einlässt wird einem auf der XBox eine vollkommen neue Erfahrung in Sachen  Gameplay geboten. Gesteuert wird wie bereits erwähnt komplett ohne Pad nur mittels Körperbewegung. Bewegt man die Schultern nach Links und Rechts dreht sich die Spielfigur in die entsprechende Richtung, durch einen Schritt nach vorne setzt man sich in Bewegung. Gekämpft wird in dem man die entsprechende Angriffs-Geste der ausgerüsteten Waffe imitiert. Das ist vielleicht ab und an etwas ungenau und harkelig, macht aber Spaß und sieht dazu noch ziemlich bescheuert aus. Immer wieder muss man auch Situationsbedingte Bewegungen ausführen, wie z.B. Türe öffnen, Leitern erklimmen, Rennen, Ducken usw. Muskelkater ist also vorprogrammiert.

 Rise of Nightmares ist schön blutig und creepy! Überall muss man mit verfaulten Zombies oder fiesen Fallen rechnen die einem das Leben schwer machen. Die Atmosphäre erinnert mich dabei an das erste Resident Evil, wobei Rise of Nightmares um einiges Aktionlastiger ist. Generell kommt man sich wie in einem Horrorfilm zum mitspielen vor, natürlich darf da auch der deutsche Mad Scientist nicht fehlen 😉 Größter Kritikpunkt sind allerdings die manchmal weit auseinander liegenden Checkpoints! Wenn man mal wieder auf Grund der Steuerung oder einer unvorhergesehenen Falle verstirbt und dann ewig weit zurück gesetzt wird kann das schon frustrieren. Außerdem muss man scheinbar nahezu das komplette Level durchspielen bis endlich fix gespeichert wird.

 Alles in allem ist Rise of Nightmares aber ein schönes Game für Fans geworden, das zeigt das auch mehr mit Kinect möglich ist als nur Minispielsammlungen. Mal schauen ob es mich auch bis zum Ende motivieren kann.

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Veröffentlicht am 15. September 2011 in Games und mit , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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