I Spit on your Grave

Schriftstellerin Jennifer Hills mietet sich eine einsame Blockhütte im Wald um in Ruhe ihr neues Buch schreiben zu können. Doch die junge Frau ahnt nicht das eine Gruppe brutaler Einheimischer ein Auge auf sie geworfen hat. Eines Nachts überfallen sie Jennifer in ihrer Hütte. Sie erniedrigen, quälen und vergewaltigen sie. Bevor sie jedoch die fast zu Tode gepeinigte Frau endgültig umbringen, fällt sie kraftlos in einen reißenden Fluss und wird weggespült. Entgegen aller Chancen überlebt Jennifer und hat ab sofort nur noch ein Ziel: Rache! Alles was die Männer ihr angetan haben, wird sie ihnen heimzahlen – nur diesmal viel, viel härter!

Puh, das war es also, das Remake des legendären Exploitation-Klassikers! Wirklich harter Tobak, ein Film den man nicht mehr wirklich als Unterhaltung bezeichnen kann, der aber trotzdem über die komplette Laufzeit an den Bildschirm fesselt. Das schlimme sind ja die ersten 20 Minuten, in der die Situation immer bedrohlicher wird und man als Zuschauer „leider“ ganz genau weiß was der armen Hauptdarstellerin bevor steht. Und dann sind sie da, die Minuten der Demütigung und Vergewaltigung! Und das wird nicht mal eben so abgeharkt, nein, das Martyrium der Jennifer Hills dauert nahezu 20 Minuten. 20 Minuten in denen man anfängt Täter zu hassen und sich auf die nachfolgende Rache zu freuen. Denn kein Rape ohne Revenge. Und ja, die Rache wird verdammt blutig und schmerzhaft ausfallen. Vielleicht ein wenig überzogen, aber nie so das man die Gewalt abfeiern möchte. Klar gönnt man den Wichsern einen qualvollen Tod, was Jennifer mit den Jungs allerdings anstellt lässt einem fast (aber wirklich nur fast) Mitleid bekommen. Das I Spit on your Grave so gelungen ist liegt aber Hauptsächlich an den tollen Darstellern. Allen voran natürlich die zierliche Sarah Butler, der man in der ersten Hälfte Ihre Angst und Qualen genauso abnimmt wie ihre Kaltblütigkeit am Ende! Aber auch die Täter spielen Ihre Rollen glaubhaft ohne zu Karikaturen des Bösen zu verkommen. Ob es nun sinnig ist, das der Sheriff der größte Drecksack von allen ist und Jennifer zur Torture-Expertin verkommt sei mal dahin gestellt… Für normale Zuschauer wird I Spit on your Grave wie damals das Original wohl ein ganzes Stück zu krass sein, Genre Fans sollten allerdings einen Blick riskieren!

 Punkte: 7 von 10

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Veröffentlicht am 5. September 2011 in Film-Reviews und mit , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Ein Kommentar.

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