Mein erster Tag auf dem FantasyFilmFest in Hamburg

Argh, was eine scheiß stressige Anfahrt. Wenn zwischen OWL und Hamburg mal kein Stau war gab es nervige Tempo Limits auf die ich mittlerweile mal ein wenig acht geben sollte. Nach 3 Studen fahrt wurde es dann auch verdammt knapp! Nach schnellem einchecken im Hotel musste ich dann schon joggen um noch rechtzeitig zum ersten Film zu kommen.

Yellowbrickroad

Man hatte ja schon einige wirklich negative Reviews im Netz dazu lesen können, dementsprechend niedrig waren dann auch meine Erwartungen. Tja, selbst die wurden leider noch unterboten!!! Yellowbrickroad ist einfach nur langweilig! Nicht nur das die Charaktere durchweg unsympathisch sind, es passiert auch einfach nichts! So beginnt einer nach dem anderen in der Einöde des Waldes langsam aber sicher den Verstand zu verlieren und das ohne ersichtlichen Grund. Die Szenen übertreffen sich an Belanglosigkeit und Doofheit, so das man schon froh ist wenn endlich mal wieder einer aus der Gruppe abkratzt! Die Krone setzt dem aber die die ganze Zeit dudelnde 40er Jahre Musik auf! Das ist nämlich das mystische in dem Wald, man hört Musik die mal ab und wieder anschwillt… Keine Ahnung wer auf diese bescheuerte Idee gekommen ist, er sollte seinen Job als Drehbuchautor aber wohl besser an den Nagel hängen. So zieht sich die Zeit bis zum Ende, dass man das Gefühl hat einen 2 1/2 Stunden Film gesehen zu haben. Eine derbe Enttäuschung, spart Euch bloß das Geld für’s Ticket oder die DVD!

Punkte 2 von 10

A Lonely Place to Die

Nach Yellowbrickroad konnte es ja eigentlich nur besser werden und das wurde es Gott sei Dank auch! ALPTD bestich vor allem durch die tollen Bilder der schottischen Landschaft! Wenn die Protagonisten in irgendwelchen Felswänden hängen ist das schon ultraspannend ohne das die Killer überhaupt erst auf den Plan getreten sind. So entfaltet sich nach und nach ein recht spannender Thriller, dem zum Ende hin ein wenig die Luft ausgeht. Außerdem setzt man ein wenig zu sehr auf theatralische Zeitlupenaufnahmen die immer wieder das an sich recht hohe Tempo drosseln! Die tollen und sympathischen Schauspieler holen diese kleinen Mankos aber wieder rauß, so das man bis zum etwas vorhersehbaren Ende gut bei der Stange gehalten wird.

Punkte 7 von 10

Saint

Sankt Nikolaus geht auf Metzeltour durch Amsterdam und entführt Kinder (ja, auch die artigen). Hört sich nach spaßigem Splattertrash an was es teilweise auch ist. Immer wenn der Zombie-Nikolaus auftaucht geht es ordentlich ab, egal ob er mit seinem Stab Köpfe abschlägt oder mit seinem Ross über die Dächer braust! Teilweise kommt sogar richtig schön düstere Atmosphäre auf die mich hin und wieder an The Fog erinnerte. Leider hat der olle Rauschebart viel zu wenig Screentime, so dass viele Szenen unnötig lang wirkten und ab und an mit unnötigen Dialogen gefüllt wurden. Aber selbst das ist auf Grund der niederländischen Sprache recht witzig. Alles in allem ist Saint nur knapp über dem Durchschnitt, die DVD muss ich jedenfalls nicht direkt zum Release haben.

Punkte 6 von 10

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Veröffentlicht am 19. August 2011 in Diverses und mit , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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