Insidious

Gerade sind die Lamberts in ein altes Anwesen gezogen, da stellt Mutter Renai paranormale Aktivitäten fest. Dann fällt auch noch Sohn Dalton nach einem Sturz in ein Koma, das sich die Ärzte nicht erklären können. Als er aus der Klinik nach Hause verlegt wird, intensiviert sich der Schrecken. Renai überredet ihren Mann Josh zum Auszug. Doch auch das neue Haus wird heimgesucht. Das Paar sucht verzweifelt Hilfe bei Parapsychoprofis

Super, endlich mal wieder ein Film abseits der typischen „Ich bin nochmal nen Stück brutaler als die Anderen“-Produktionen die derzeit so beliebt sind. Insidious besinnt sich auf klassischen Geisterhorror und schafft es den Zuschauer so richtig schön zu gruseln. Ganz im ernst, ich habe mich bei keinem Film in der letzten Zeit so oft erschrocken wie hier. Die Atmosphäre ist besonders in der ersten Hälfte so extrem intensiv das man nur durch die Finger schauend mit der Hand vor Augen den Geschehnissen folgen kann. Klar, im Endeffekt weiß man das wohl gleich irgendetwas passieren wird, den Machern ist hoch anzurechnen das man sich trotzdem verjagt. Gesichter hinter der Scheibe, zuschlagende Türen und Co. sind zwar alte Bekannte des Genres aber immer noch effektiv. In der zweiten Hälfte verliert der Film leider etwas an Atmosphäre, da man sich hier unnötiger Effekthascherei hingibt die Insidious eigentlich gar nicht nötig gehabt hätte. Was mich aber noch mehr störte war das in den bis dahin total ernsten Film eine Spur Comic-Relief hereinkam. Meiner Meinung wäre man mit der Straighten-Schiene besser gefahren. Egal, Insidious ist eine absolute Sehempfehlung für jeden Horrorfan, wobei aber auch Mainstream Seher ihren Spaß haben werden. James Wan hat den Weg den er mit Dead Silence eingeschlagen hat konsequent weitergeführt und hat den fast perfekten Geisterhorror abgeliefert.

Punkte: 7 von 10

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Veröffentlicht am 25. Juli 2011 in Film-Reviews und mit , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Ein Kommentar.

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