Drive Angry

Der flüchtige Kriminelle Milton (Nicolas Cage) hat seine einzige Tochter verlassen, als sie ein Teenager war. Jetzt setzt er Himmel und Hölle in Bewegung, um seine kleine Enkelin aus den Händen einer barbarischen Sekte zu retten, bevor sie beim nächsten Vollmond geopfert wird. Weil ihm nur drei Tage Zeit bleiben, bittet Milton die attraktive Kellnerin Piper (Amber Heard) um Hilfe, die zu diesem Zweck den Sportwagen ihres Ex-Freundes klaut und sich bei Bedarf mit einem fiesen rechten Haken zu wehren weiß. Gemeinsam heften sie sich an die Fersen des Sektengurus Jonah King (Billy Burke) und seiner Teufelsanbeter.
Während die Zeit knapp wird, hinterlassen Milton und Piper auf ihrem Weg von Colorado nach Louisiana eine blutige Spur. Sie werden nicht nur von der Polizei verfolgt, sondern auch von einem rätselhaften Killer, der „Buchhalter“ (William Fichtner) genannt wird. Milton bleibt nur seine fast übermenschliche Wut, um über seine Fähigkeiten hinauszuwachsen und Rache für seine Tochter zu fordern, denn die Frist für seine Chance auf Erlösung läuft unerbittlich ab. (Inhaltsangabe von Amazon geklaut)

Von Drive Angry habe ich mir so gar nichts erhofft, um so begeisterter bin ich von diesem wirklich mehr als kurzweiligen Streifen! Man hätte den gegen Death Proof im Grinhouse Projekt eintauschen sollen! Hier gibt’s einfach alles was das Herz begehrt: Schicke Autos, coole Verfolgungsjagden, Gore-FX, nen fetten Soundtrack, schöne Frauen und halbwegs zündene One-Liner. Milton und Piper sind einfach ultra tough wie sie sich Ihren weg zum Ziel ballern und dabei keine Rücksicht auf Verluste nehmen. Ok, warum Piper sich diesem Wahnsinn anschließt und nicht schreiend das Weite sucht wissen wohl nur die Drehbuchschreiber, but so what?! Nicolas Cage überzeugt endlich mal wieder als mega cooler Flüchtling aus der Hölle, aber besonders William Fichtner als der Accountant hat es mir angetan. Erinnerte mich immer wieder an Christopher Walken als Gabriel aus God’s Army. Ach ja, Tom Atkins’ Nebenrolle als Sheriff soll natürlich auch nicht unerwähnt bleiben. Stellenweise ist Drive Angry wirklich witzig, wobei man schon ein gewisses Faible für Proll Aktion haben sollen, aber generell nimmt der Film sich nicht sonderlich Ernst. Die 3D Effekte kommen teilweise allerdings ein wenig arg billig rüber, keine Ahnung ob die im Kino besser waren (ich glaube fast nicht). Alles in allem also wirklich spannend und unterhaltsam! Ich hatte mir den vorrausichtlich erstmal nur ausgeliehen, werde mir den aber garantiert für meine Sammlung nachkaufen.

 Punkte: 7 von 10 (mit der Tendenz zur 8 ;))

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Veröffentlicht am 24. Juli 2011 in Film-Reviews und mit , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Ein Kommentar.

  1. Cool, dass du das genauso siehst wie ich. Ich hatte mir auch nichts von dem Film erhofft und wurde durchweg positiv überrascht. Ein echt unterhaltender Streifen! Ich hol schon mal das Popcorn raus =)

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