Dream Home

Eigenes Wohneigentum zu haben ist der Traum vieler Menschen. Gerade in einer urbanen Metropole wie Hongkong verspricht eine eigene Wohnung, ein Ort des Friedens und der Ruhe zu sein. Diesen Wunsch hegt auch die umtriebige Cheng Li-sheung, die sich nach langen finanziellen Entbehrungen endlich eine eigene Wohnung kaufen möchte. Eine unbeschwerte Zukunft scheint zum Greifen nahe. Als jedoch der Verkaufsdeal platzt, schwindet der Traum von Cheng Li-sheung und sie sieht nur noch eine Möglichkeit, um sich eine Zukunft in ihrer Traumwohnung zu sichern. Alle potenziellen Hindernisse müssen aus dem Weg geräumt werden und sei es unter Anwendung brutalster Gewalt.

Dream Home hatte ja schon im Vorfeld große Wellen in der Internet Gemeinde geschlagen, vom legitimen Nachfolger der großen CATIII Streifen war da sogar die Rede. Obwohl ich nicht unbedingt der größte Fan des Asiatischen Extrem-Horror bin muss ich doch sagen das Dream Home mir gut gefallen hat. Größte Überraschung ist das der Film nicht das Stumpfe Gemetzel war das ich im Vorfeld erwartet hatte. Eigentlich splittet sich der Streifen ein zwei Hälften auf! Einerseits ein Drama das in Rückblenden erzählt wird und die Obsession der Hauptdarstellerin erklärt, warum sie unbedingt diese spezielle Eigentumswohnung besitzen will. Und Anderseits ist da die Gegenwart, in der sich die zierliche Frau mit extremer Brutalität durch die Wohnungen schlachtet. Die Gewaltdarstellung ist dabei wirklich derbe geraten und hält immer voll drauf, ohne dabei jedoch in aufgesetzte Foltergefilden abzudriften. Das ist schon mal sehr löblich das man nicht auf den derzeit so beliebten TorturePorn-Zug aufgesprungen ist. Die Ermordung einer Hochschwangeren Frau war mir dabei schon fast ein wenig zu viel des guten, aber so sind die Asiaten nun mal. Das die Story dabei nicht wirklich spannend ist kann der geneigte Genre-Fan dabei wohl gerne verzeihen. Was mich allerdings ein wenig störte, waren die Ab und An ein wenig konfusen Rückblenden, die manchmal eher verwirrten als die Geschichte weiter zu bringen. Die deutsche DVD sollte man mal wieder im Regal stehen lassen da derbe geschnitten. Außerdem verspricht das martialische Cover einen stumpfen Slasher, der Dream Home definitiv nicht ist.

 Punkte: 7 von 10

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Veröffentlicht am 10. April 2011 in Film-Reviews und mit , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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