Splatterhouse

Splatterhouse hat unzählige Macken: Ein nervige Kamera die immer wieder neu justiert werden muss und immer gerade das anzeigt was unwichtig ist, frustige Jump’n’Run Einlagen mit schwammiger Steuerung, nervige Levels mit Zeitvorgabe, elendig lange Ladezeiten und in den letzten Levels immer länger werdende Arena-Kämpfe gegen riesige Monsterhorden.

Für den normalen Spieler sind das wahrscheinlich KO-Kriterien um das Spiel nach 1-2 Stunden in die Ecke zu pfeffern. Wenn man aber ein bisschen was für Horror-Filme übrig hat sieht man gerne über die oben genannten Mängel hin weg. Splatterhouse vereint die Essenz der guten alten 80er Jahre Splatterstreifen in sich, garniert das mit einer trashigen Story, netten Rendersequenzen und Galonen von Blut. Jep, der Name ist hier Programm, selten hat ein Spiel solch ein Massaker auf den Bildschirm gezaubert! Da werden Arme und Köpfe ausgerissen, nur um mit den abgetrennten Gliedmaßen den nächsten Gegner zu verprügeln, Knochen splittern und Organe werden Anal aus dem Körper entfernt. Der gute Geschmack bleibt oftmals auf der Strecke, mir gefällt das! Dabei wirkt das ganze jederzeit comichaft überzogen, halt wie Tanz der Teufel, Re-Animator und Co. damals im Fernsehen! Der Soundtrack besteht größtenteils aus verschiedenen Heavy Metal Tracks, dir mir nicht ganz so gut gefallen haben. Nur in den 2D-Jump’n’Run Einlagen wird man 16 Bit-Gedudel verwöhnt die viel atmosphärischer ist. Und wo wir gerade bei Atmosphäre sind, die Levels bieten viel Abwechslung, vom verlassenen Herrenhaus über einen verkommenen Freizeitpark bis hin zum apokalyptischen New York! Very Nice! Wenn dann noch die Maske mit fetzigen Sprüchen im besten The Darkness-Style unsere böse Seite herauß kitzelt fühlt man sich im 7 Splatter-Himmel. Was für GTA Tauben und für Assassins Creed die Fahnen sind, sind in Splatterhouse Bildteile unserer entführten Freundin Jenny. Zusammengesetzt zeigen diesen teilweise laszive Nacktbildchen, die zwar ein wenig aufgesetzt wirken, aber mehr motivieren als irgendwelche ollen Fähnchen 😉 Zu guter Letzt gibt es als Zusatz noch die 3 Originalteile und 8 Kampfarenen in denen man sich messen kann.

Alles in allem ist Splatterhouse ein Spiel das man wohl nur hassen oder lieben kann. Ich für meinen Teil werde es wohl noch öfter in die Konsole schmeißen!

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Veröffentlicht am 23. Januar 2011 in Games und mit , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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