Brotherhood – Bis dass der Tod uns scheidet

Bizarre Aufnahme-Rituale sind zwar typisch für College-Verbindungen, aber dass es ein Raubüberfall auf eine Tankstelle sein würde, hatten Adam und die anderen Neulinge nicht erwartet. Plötzlich läuft diese Mutprobe völlig aus dem Ruder, Schüsse fallen und Adams Kumpel Kevin wird schwer verletzt. Was tun, wenn man weder eine Ambulanz noch die Polizei rufen will? Die Jung-Akademiker wollen schließlich nicht im Knast landen! Aber eine saubere Lösung gibt es nicht und mit jedem panischen Schritt, den die College-Brüder tun, reiten sie sich tiefer rein. Die Partynacht, mit der die neuen Mitglieder gefeiert werden sollten, wird nicht nur für Adam und Kevin zum puren Alptraum …

Ich hätte es mir ja denken können, ein Film über Burschenschaften muss ja eigentlich schlecht sein. Das so ein Desaster dabei heraus kommt konnte ich aber nicht ahnen. In den ersten 20 Minuten denkt man sich noch „Hä, wie doof ist das denn?!“, die Story und Charaktere sind so schrecklich blöde das man nur mit dem Kopf schütteln kann. In den nächsten 20 Minuten kamen mir dann Gedanken wie „Hey, das ganze ist so bescheuert, das haben die Macher nicht ernst gemeint, das ist bestimmt alles absichtlich witzig!“. Den Rest des Films sitzt man dann aber wieder kopfschüttelnd vor der Glotze und wundert sich mit welcher Naivität doch immer noch Filme gemacht werden können. An sich ist die Idee ja gar nicht mal so schlecht, einfach alles schief laufen zu lassen was schief laufen kann. Wenn die Charaktere sich aber nichtmal ansatzweise realistisch verhalten und einfach ein bekloppte Entscheidung nach der anderen treffen wirkt das einfach nur aufgesetzt. Die Schauspieler schreien sich fast die gesamte Laufzeit über hysterisch an, was mir schon nach 10 Minuten tierisch auf die Nerven ging. Die Krone setzt dem ganzen dann noch das unspektakuläre Ende und die schreckliche deutsche Synchro auf! Finger weg von diesem Schrott, meine BluRay wird die nächsten Tag dann auch auf Ebay wandern, so etwas will ich nicht in meiner Sammlung haben.

Punkte: 3 von 10

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Veröffentlicht am 9. Januar 2011 in Film-Reviews und mit , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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