Inception

Vorgestern Abend nochmal den mehr als genialen Inception gesehen, deswegen hier nochmal mein damaliges Kinoreview.

Dom Cobb  ist der Beste seines Fachs: Als „Extraktor“ stiehlt er wertvolle Geheimnisse aus dem Unterbewussten, wenn es im Traumzustand besonders angreifbar ist. Seine Fähigkeiten machen ihn zum begehrten Player in der Industriespionage, doch dafür muss er eine hohen Preis zahlen: Er befindet sich ständig auf der Flucht. Vielleicht bekommt er jetzt die Chance für ein neues Leben – allerdings nur, wenn ihm das Unmögliche gelingt: Diesmal geht es um „Inception“ – er soll keine Idee stehlen, sondern sie jemandem ins Unterbewusstsein einpflanzen. Falls Cobb und sein Team Erfolg haben, gelingt ihnen das perfekte Verbrechen. Doch selbst die beste Planung bereitet sie nicht auf jenen gefährlichen Gegner vor, der offenbar jeden ihrer Schritte voraussieht. Nur Cobb selbst hätte mit diesem Gegner rechnen müssen.

Der Trailer versprach ja schon großes Blockbuster-Kino, aber Nolan hat es nach dem genialen The Dark Knight nochmals geschafft einen wirklich verdammt guten Film abzuliefern. Dabei steht Gott sei Dank gar nicht mal das große Krawumm im Vordergrund (obwohl es noch genug Aktion gibt), sondern die Intelligente und verschachtelte Story über die man im nachhinein noch länger diskutieren kann. Manche mögen davon enttäuscht sein, da es von den surrealen Traumwelten des Trailers relativ wenig zu sehen gibt, ich dagegen fand’s super da Nolan sich dafür richtig viel Zeit für seine Charaktere genommen hat. Gerade die Sympathischen Schauspieler bzw. Charaktere machen einen großen Reiz von Inception aus und können auch endlich mal wieder richtig schauspielern (was bei Hollywoodproduktionen ja keine Selbstverständlichkeit ist ). Die Story ist eine spannende Mischung aus Sci-Fi und Thriller, bei der man nicht auf’s Klo gehen sollte da man sonst ein wichtiges Detail verpassen können. Super, wie der Zuschauer sich aus den anfänglichen kleinen Puzzelteilen nach und nach immer mehr selbst zusammen setzten kann. Hier ist mitdenken und aufpassen angesagt, da es nicht immer ganz eindeutig ist auf welcher Traumebene man sich denn gerade befindet. Für mich war dabei leider nicht immer alles ganz schlüssig und auch die Motivation der ein oder anderen Figur hat sich mir nicht so ganz erschlossen, aber vielleicht muss man diesen komplexen Film auch einfach noch ein zweites mal sehen.

Geniale Story, tolle Schauspieler, mitreißender Score!

Punkte: 9 von 10

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Veröffentlicht am 25. Dezember 2010 in Film-Reviews und mit , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Ein Kommentar.

  1. Ich finde Nolans Film „Inception“ auch sehr gelungen. Zum besten Film des Jahrzehnts wird es aber wohl nicht reichen. Filme wie „Gran Torino“ finde ich da noch einen Zacken besser!

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