Wie ich im Alleingang eine ganze Armee auslöschte…

Ich verstehe gar nicht die Unzufriedenheit in diversen Spiele-Foren! Call of Duty: Black Ops ist für mich Mega-Blockbuster-Gaming allererster Güte! Infinity Ward hat die Messlatte mit Modern Warfare 1+2 zwar extrem hochgesetzt, Treyarch schafft es aber immerhin gleichzuziehen. Im Gegensatz zum mäßigen Vorgänger Word at War kann Black Ops auf ganzer Linie unterhalten. Es fehlen zwar die ganz ganz großen Bombast Momente von MW (Atombombe, Storytwist in Teil 2), dafür ist es bis jetzt das abwechslungsreichste COD!

Neben einem Ausbruch aus einem russischen Gefängnis, gibt es einen Flug in einem voll bewaffnetem Hind, die Infiltration einer Funkbasis und natürlich diverse Baller-Level rund um den Globus. Großes Highlight für mich war die Kanonenboot-Fahrt mit Musikuntermalung von „Sympathy for the Devil“ von den Stones! Makaber aber irgendwie unheimlich cool 😀

Ansonsten bekommt man einfach das von Call of Duty wofür die Serie schon seit Anbeginn steht: Nonstop Aktion ohne Pause (und oftmals auch ohne Sinn)! Die Mengen an Gegner die man hier im Alleingang umnietet stehen im keinen Verhältnis. Die KI trägt zur Schießbudenmentalität bei, was sich dadurch äußert das die Gegner lieber auf einen zurennen als taktisch klug in Deckung zu gehen. Hier zählt eher Masse statt klasse! Auch die provokativen Gewaltspitzen sind natürlich enthalten (eine Folterung und diverse derbe Nahkampf-Kills) wirken aber allesamt nicht so aufgesetzt wie die berüchtigte Flughafen-Mission im MW2.

Was mir richtig gut gefallen hatte war das der Solo-Modus diesmal eine wirklich spannende Story bietet und man nicht einfach nur so   wieder in ein Kampfgebiet nach dem anderen geworfen wird. Der Schwierigkeitsgerade war auf Söldner angenehm fordernd! Ich hatte die ersten 3 Level auf Veteran gespielt, im ersten Vietnam Level dann aber entnervt das Handtuch geworfen. Ewig respawnende Gegner und sofort tödliche Geschosse haben mein Frustpotential nach wenigen Stunden endgültig gesprengt.

Ich werde mich jetzt noch die ein oder andere Runde im MP versuchen, werde da aber wahrscheinlich wie schon bei den Vorgängern keine große Schnitte haben. Die Maps sind alle recht schickt gestaltet und bieten viele Möglichkeiten für Hinterhalte und Überraschungen.

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Veröffentlicht am 1. Dezember 2010 in Games und mit , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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